Landtagswahl 1928: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Landtagswahl 1928''', d.h. die Wahl zum Preußischen Landtag, fand zusammen mit der [[Reichstagswahl 1928|Reichstagswahl]] am [[20. Mai]] [[1928]] statt. Hier wählten alle Provinzen Preußens, im Gegensatz zur Provinziallandtagswahl, die den Landtag der jeweiligen Provinz wählte.
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Die '''Landtagswahl 1928''', d.h. die Wahl zum Preußischen Landtag, fand zusammen mit der [[Reichstagswahl 1928|Reichstagswahl]] am [[20. Mai]] [[1928]] statt. Den Preußischen Landtag wählten alle Provinzen Preußens, im Gegensatz zum Provinziallandtag der jeweiligen Provinz, der aus der Provinziallandtagswahl hervorging.
  
 
== Wahlkampf ==
 
== Wahlkampf ==
: "In dem Wahlkampf dieses Jahres wurde zum erstenmal der Film als Werbemittel eingesetzt, mit dem Ergebnis, daß von nun an Filmveranstaltungen ständig in die Parteiveranstaltungen aufgenommen wurden und ein knallrot angestrichener Wagen - der 'Rote Teufel' genannt - mit [[Eugen Lechner]] durch die Städte und Dörfer fuhr, um Filme zu zeigen und Lautsprecherpropaganda zu treiben."<ref>Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), S. 93</ref>
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<blockquote>"In dem Wahlkampf dieses Jahres wurde zum erstenmal der Film als Werbemittel eingesetzt, mit dem Ergebnis, daß von nun an Filmveranstaltungen ständig in die Parteiveranstaltungen aufgenommen wurden und ein knallrot angestrichener Wagen - der 'Rote Teufel' genannt - mit [[Eugen Lechner]] durch die Städte und Dörfer fuhr, um Filme zu zeigen und Lautsprecherpropaganda zu treiben."<ref>Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), S. 93</ref></blockquote>
  
 
== Ergebnis ==
 
== Ergebnis ==

Aktuelle Version vom 2. Januar 2021, 19:32 Uhr

Die Landtagswahl 1928, d.h. die Wahl zum Preußischen Landtag, fand zusammen mit der Reichstagswahl am 20. Mai 1928 statt. Den Preußischen Landtag wählten alle Provinzen Preußens, im Gegensatz zum Provinziallandtag der jeweiligen Provinz, der aus der Provinziallandtagswahl hervorging.

Wahlkampf

"In dem Wahlkampf dieses Jahres wurde zum erstenmal der Film als Werbemittel eingesetzt, mit dem Ergebnis, daß von nun an Filmveranstaltungen ständig in die Parteiveranstaltungen aufgenommen wurden und ein knallrot angestrichener Wagen - der 'Rote Teufel' genannt - mit Eugen Lechner durch die Städte und Dörfer fuhr, um Filme zu zeigen und Lautsprecherpropaganda zu treiben."[1]

Ergebnis

Das Wahlergebnis für Schleswig-Holstein allein ist bisher nicht ermittelt. In ganz Preußen konnte die SPD einen großen Erfolg verbuchen. Mit 29,0% war sie die einzige Partei, die über 20% kam; auf sie entfielen 137 Mandate. Die KPD, mit 11% an vierter Stelle, kam auf 56 Mandate. Die DNVP war mit 17,4% noch die stärkste Rechtspartei, die NSdAP erreichte nur 1,8%.

Die Wahlbeteiligung lag bei 76,2%.

Einzelnachweise

  1. Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), S. 93