Ortsverein Bad Bramstedt: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach Ende des Krieges [[1945]] nahm sich die neue Gemeindevertretung des Denkmals wieder an. Am [[16. April]] [[1946]] wurde der Beschluß gefasst, dass diejenigen, die das Denkmal zerstört und den Stein entfernt hatten, einen neuen Stein beschaffen und das Denkmal wieder errichten sollten. Das erfolgte nach einigem hin und her bis zum [[31. August]] [[1946]]. Baumaßnahmen erforderten 15 Jahre später einen neuen Standort für das Denkmal. Im Zuge der Umsetzung mußte die Inschrift erneuert werden und das Denkmal wurde um ein Profilbild Eberts ergänzt. [[1997]] wurde die Platte mit Eberts Bildnis entwendet. Der Stiefenkel von [[Franz Gustav Schatz]], der damalige FDP Bundestagsabgeordnete Jürgen Koppelin,setzte eine Belohnung für die Wiederbeschaffung aus - ohne Erfolg. Noch im gleichen Jahr sorgte der SPD Ortsverein unter Mitwirkung des Bürger und Verkehrsvereins für Ersatz. [[2009]] wurde der Ebert-Gedenkstein an den Liethberg umgesetzt, in die Nähe seines ersten Aufstellungsortes.<ref>Schadendorf: Friedrich Ebert - Geschichte eines Denkmals. Publiziert im November 2004 in alt-bramstedt.de.</ref>  
 
Nach Ende des Krieges [[1945]] nahm sich die neue Gemeindevertretung des Denkmals wieder an. Am [[16. April]] [[1946]] wurde der Beschluß gefasst, dass diejenigen, die das Denkmal zerstört und den Stein entfernt hatten, einen neuen Stein beschaffen und das Denkmal wieder errichten sollten. Das erfolgte nach einigem hin und her bis zum [[31. August]] [[1946]]. Baumaßnahmen erforderten 15 Jahre später einen neuen Standort für das Denkmal. Im Zuge der Umsetzung mußte die Inschrift erneuert werden und das Denkmal wurde um ein Profilbild Eberts ergänzt. [[1997]] wurde die Platte mit Eberts Bildnis entwendet. Der Stiefenkel von [[Franz Gustav Schatz]], der damalige FDP Bundestagsabgeordnete Jürgen Koppelin,setzte eine Belohnung für die Wiederbeschaffung aus - ohne Erfolg. Noch im gleichen Jahr sorgte der SPD Ortsverein unter Mitwirkung des Bürger und Verkehrsvereins für Ersatz. [[2009]] wurde der Ebert-Gedenkstein an den Liethberg umgesetzt, in die Nähe seines ersten Aufstellungsortes.<ref>Schadendorf: Friedrich Ebert - Geschichte eines Denkmals. Publiziert im November 2004 in alt-bramstedt.de.</ref>  
  
[[2014]] wurde der Ebert-Gedenkstein erneut beschädigt.<ref>Kieler Nachrichten v. 31.10.2014</ref> Zum 90. Todestag [[Friedrich Eberts]] im Jahre [[2015]] wurde der Gedenkstein wieder komplettiert.<ref>Kieler Nachrichten v. 1.3.2015</ref>  
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[[2014]] wurde der Ebert-Gedenkstein erneut beschädigt.<ref>Kieler Nachrichten v. 31.10.2014</ref> Zum 90. Todestag von [[Friedrich Ebert]] im Jahre [[2015]] wurde der Gedenkstein wieder komplettiert.<ref>Kieler Nachrichten v. 1.3.2015</ref>  
  
 
Im September [[2019]] berichteten die Kieler Nachrichten erneut über eine Beschädigung des Ebert-Gedenkstein. Das Profil-Bild des ersten Reichspräsidenten wurde gestohlen.<ref>Kieler Nachrichten v. 26.9.2019</ref> Im Jahr [[2021]] soll der Ebert-Stein ein neues Bildnis von [[Friedrich Ebert]] erhalten, diesmal aus Granit, um vor Metalldieben sicher zu sein.<ref>Information von Jan-Uwe Schadendorf</ref>   
 
Im September [[2019]] berichteten die Kieler Nachrichten erneut über eine Beschädigung des Ebert-Gedenkstein. Das Profil-Bild des ersten Reichspräsidenten wurde gestohlen.<ref>Kieler Nachrichten v. 26.9.2019</ref> Im Jahr [[2021]] soll der Ebert-Stein ein neues Bildnis von [[Friedrich Ebert]] erhalten, diesmal aus Granit, um vor Metalldieben sicher zu sein.<ref>Information von Jan-Uwe Schadendorf</ref>   

Version vom 5. Februar 2021, 19:22 Uhr

Der Ortsverein Bad Bramstedt ist eine Gruppierung im Kreisverband Segeberg.

In der Kommunalwahl 1990 wurde Gudrun Kockmann-Schadendorf in die Stadtvertretung von Bad Bramstedt gewählt, 1996 wurde sie Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Um 1992 gab der OV Bad Bramstedt die Bürgerzeitung Rund um den Roland heraus.

Vorsitz



Der Friedrich-Ebert-Gedenkstein

Der beschädigte Friedrich-Ebert-Gedenkstein im Januar 2021
Auszug aus dem Sitzungsprotokoll der Gemeinderatssitzung vom 18. April 1946
Die SPD stellte 1997 den Ebert Gedenkstein wieder her

Ende der 1920 iger Jahre setzten sich Bad Bramstedter Sozialdemokraten für die Errichtung eines Denkmals für den 1925 verstorbenen sozialdemokratischen Reichspräsidenten Friedrich Ebert ein. Obwohl die SPD im Gemeinderat Bad Bramstedts in der Minderheit war, gelang es ihnen, einen Beschluß zur Errichtung eines Ebert-Denkmals herbeizuführen. 1931 wurde in der Straße Unter der Lieth 31 ein Gedenkstein für Friedrich Ebert aufgestellt. Nach den NS-Feierlichkeiten wurde in der Nacht vom 22. März auf den 23. März 1933 das Friedrich-Ebert Denkmal von vornehmlich jungen Leuten zerstört. Dem SPD Ortsvereinsvorsitzenden Franz Gustav Schatz gelang es aber noch, die Inschschrift auf dem Findling abzunehmen und in Sicherheit zu bringen. Der Stein wurde gestohlen und versenkt.

Nach Ende des Krieges 1945 nahm sich die neue Gemeindevertretung des Denkmals wieder an. Am 16. April 1946 wurde der Beschluß gefasst, dass diejenigen, die das Denkmal zerstört und den Stein entfernt hatten, einen neuen Stein beschaffen und das Denkmal wieder errichten sollten. Das erfolgte nach einigem hin und her bis zum 31. August 1946. Baumaßnahmen erforderten 15 Jahre später einen neuen Standort für das Denkmal. Im Zuge der Umsetzung mußte die Inschrift erneuert werden und das Denkmal wurde um ein Profilbild Eberts ergänzt. 1997 wurde die Platte mit Eberts Bildnis entwendet. Der Stiefenkel von Franz Gustav Schatz, der damalige FDP Bundestagsabgeordnete Jürgen Koppelin,setzte eine Belohnung für die Wiederbeschaffung aus - ohne Erfolg. Noch im gleichen Jahr sorgte der SPD Ortsverein unter Mitwirkung des Bürger und Verkehrsvereins für Ersatz. 2009 wurde der Ebert-Gedenkstein an den Liethberg umgesetzt, in die Nähe seines ersten Aufstellungsortes.[1]

2014 wurde der Ebert-Gedenkstein erneut beschädigt.[2] Zum 90. Todestag von Friedrich Ebert im Jahre 2015 wurde der Gedenkstein wieder komplettiert.[3]

Im September 2019 berichteten die Kieler Nachrichten erneut über eine Beschädigung des Ebert-Gedenkstein. Das Profil-Bild des ersten Reichspräsidenten wurde gestohlen.[4] Im Jahr 2021 soll der Ebert-Stein ein neues Bildnis von Friedrich Ebert erhalten, diesmal aus Granit, um vor Metalldieben sicher zu sein.[5]

In Schleswig-Holstein stehen in Eutin, Nortorf und Wedel ebenfalls Friedrich-Ebert-Gedenksteine.

Links

Einzelnachweise

  1. Schadendorf: Friedrich Ebert - Geschichte eines Denkmals. Publiziert im November 2004 in alt-bramstedt.de.
  2. Kieler Nachrichten v. 31.10.2014
  3. Kieler Nachrichten v. 1.3.2015
  4. Kieler Nachrichten v. 26.9.2019
  5. Information von Jan-Uwe Schadendorf