Schleswig-Holstein-Post: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Schleswig-Holstein-Post''' was das Mitteilungsblatt der SPD Schleswig-Holstein für ihrer Mitglieder. Zwischendurch führte die Schleswig-Holstein-Pos…“
 
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 3: Zeile 3:
Zwischendurch führte die Schleswig-Holstein-Post den Titel "[[Der Weckruf]]". Zunächst erschien es monatlich, dann zweimonatlich. Es wurde von den Kassierern ausgetragen.
Zwischendurch führte die Schleswig-Holstein-Post den Titel "[[Der Weckruf]]". Zunächst erschien es monatlich, dann zweimonatlich. Es wurde von den Kassierern ausgetragen.


: "Eine gänzlich anders gelagerte Aufgabe als der SIB erfüllt das vom Referat Presse redigierte Mitteilungsblatt „Schleswig-Holstein-Post“. Hier handelt es sich nicht darum, eine Werbewirkung in der Öffentlichkeit zu erzielen, sondern die schleswig-halsteinischen Mitglieder der SPD über Vorgänge in der Landes- und Kunalespolitik zu informieren. Der Streit darüber, ob dieses Blatt ein Intormationsorgan oder ein Diskussionsforum sein soll, ist nicht neu und wird vermutlich an halten. Vom Landesvorstand lag der Auftrag vor, die Tätigkeit der SPD-Landtagsfraktion und Probleme der landespolitik breiter zu behandeln, um der Unkenntnis vieler Mitglieder auf diesem Gebiet zu begegnen. Schwierigkeiten in der Zustellung -— das Blatt wird von den Parteikassierern ins Haus gebracht - zwangen jetzt dazu, vom monatlichen zum zweimonatlichen Erscheinen überzugehen. Viele Mitglieder haben sich auf eine bargeldlase Überweisung der Beiträge umgestellt, bei anderen wieder wird nur einige Male im Jahr kas
: "Eine gänzlich anders gelagerte Aufgabe als der SIB erfüllt das vom Referat Presse redigierte Mitteilungsblatt „Schleswig-Holstein-Post“. Hier handelt es sich nicht darum, eine Werbewirkung in der Öffentlichkeit zu erzielen, sondern die schleswig-halsteinischen Mitglieder der SPD über Vorgänge in der Landes- und Kunalespolitik zu informieren. Der Streit darüber, ob dieses Blatt ein Intormationsorgan oder ein Diskussionsforum sein soll, ist nicht neu und wird vermutlich an halten. Vom Landesvorstand lag der Auftrag vor, die Tätigkeit der SPD-Landtagsfraktion und Probleme der landespolitik breiter zu behandeln, um der Unkenntnis vieler Mitglieder auf diesem Gebiet zu begegnen. Schwierigkeiten in der Zustellung -— das Blatt wird von den Parteikassierern ins Haus gebracht - zwangen jetzt dazu, vom monatlichen zum zweimonatlichen Erscheinen überzugehen. Viele Mitglieder haben sich auf eine bargeldlase Überweisung der Beiträge umgestellt, bei anderen wieder wird nur einige Male im Jahr kassiert. Dadurch wäre bei monatlichem Erscheinen die lautende Zustellung nicht mehr gesichert. Unter solchen Voraussetzungen ist es sehr schwierig, im Blatt von der Information zur Diskussion überzugehen, weil sich eine Diskussion über Zeiträume erstrecken würde, in denen die Aktualität einfach nicht mehr gegeben ist."<ref>Jahresbericht 1965/1966</ref>
siert. Dadurch wäre bei monatlichem Erscheinen die lautende Zustellung nicht mehr gesichert. Unter solchen Voraussetzungen ist es sehr schwierig, im Blatt von der Information zur Diskussion überzugehen, weil sich eine Diskussion über Zeiträume erstrecken würde, in denen die Aktualität einfach nicht mehr gegeben ist."<ref>Jahresbericht 1965/1966</ref>


== Quellen ==
== Quellen ==
<references />
<references />

Version vom 10. September 2017, 00:09 Uhr

Die Schleswig-Holstein-Post was das Mitteilungsblatt der SPD Schleswig-Holstein für ihrer Mitglieder.

Zwischendurch führte die Schleswig-Holstein-Post den Titel "Der Weckruf". Zunächst erschien es monatlich, dann zweimonatlich. Es wurde von den Kassierern ausgetragen.

"Eine gänzlich anders gelagerte Aufgabe als der SIB erfüllt das vom Referat Presse redigierte Mitteilungsblatt „Schleswig-Holstein-Post“. Hier handelt es sich nicht darum, eine Werbewirkung in der Öffentlichkeit zu erzielen, sondern die schleswig-halsteinischen Mitglieder der SPD über Vorgänge in der Landes- und Kunalespolitik zu informieren. Der Streit darüber, ob dieses Blatt ein Intormationsorgan oder ein Diskussionsforum sein soll, ist nicht neu und wird vermutlich an halten. Vom Landesvorstand lag der Auftrag vor, die Tätigkeit der SPD-Landtagsfraktion und Probleme der landespolitik breiter zu behandeln, um der Unkenntnis vieler Mitglieder auf diesem Gebiet zu begegnen. Schwierigkeiten in der Zustellung -— das Blatt wird von den Parteikassierern ins Haus gebracht - zwangen jetzt dazu, vom monatlichen zum zweimonatlichen Erscheinen überzugehen. Viele Mitglieder haben sich auf eine bargeldlase Überweisung der Beiträge umgestellt, bei anderen wieder wird nur einige Male im Jahr kassiert. Dadurch wäre bei monatlichem Erscheinen die lautende Zustellung nicht mehr gesichert. Unter solchen Voraussetzungen ist es sehr schwierig, im Blatt von der Information zur Diskussion überzugehen, weil sich eine Diskussion über Zeiträume erstrecken würde, in denen die Aktualität einfach nicht mehr gegeben ist."[1]

Quellen

  1. Jahresbericht 1965/1966