Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG): Unterschied zwischen den Versionen
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Um diese Zeit standen im Wesentlichen drei Themen im Mittelpunkt: die Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung, die Reform des Psychiatrie-Gesetzes und neue Wege in der [[Legalisierung von Cannabis|Drogenpolitik]], die in Projektgruppen bearbeitet wurden. Zum Abschluss des Jahres traf sich die ASG am [[11. Dezember|11.]]/[[12. Dezember]] [[1992]] zu einem Seminar in der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]] in Malente, auf der "aus sozialdemokratischer Sicht die zukünftige Struktur | Um diese Zeit standen im Wesentlichen drei Themen im Mittelpunkt: die Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung, die Reform des Psychiatrie-Gesetzes und neue Wege in der [[Legalisierung von Cannabis|Drogenpolitik]], die in Projektgruppen bearbeitet wurden. Zum Abschluss des Jahres traf sich die ASG am [[11. Dezember|11.]]/[[12. Dezember]] [[1992]] zu einem Seminar in der [[Gustav-Heinemann-Bildungsstätte]] in Malente, auf der "aus sozialdemokratischer Sicht die zukünftige Struktur unseres Gesundheitswesens umrissen werden" sollte.<ref>Zu diesem Abschnitt vgl. ''"Gesundheit nicht mit Krankheit verwechseln!"'', ''Wir in Schleswig-Holstein'' in ''Vorwärts'' Nr. 11, November 1992</ref> | ||
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Version vom 17. Mai 2021, 01:59 Uhr
Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) ist eine Arbeitsgemeinschaft der SPD; sie führt auf Bundesebene mittlerweile die Bezeichnung Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen. Gegründet wurde sie auf dem Gesundheitspolitischen Kongress der SPD 1975.
Landesvorsitzender der ASG ist seit mindestens 2016 Andreas Hering[1]; er wurde am 13. Februar 2019 im Amt bestätigt[2]. Stellvertretende Vorsitzende sind Karin Thissen (seit 2013[3]) und Sabrina Jacob[4].
Geschichte
Um 1992 war Wolfgang Wodarg Landesvorsitzender; damals hatte die ASG ca. 100 Mitglieder: "Ein vergleichsweise kleiner Kreis, aber beileibe keine 'Arbeitsgemeinschaft der Ärzte'. Hier finden sich auch MitarbeiterInnen von Krankenkassen, Pflegekräfte oder Sozialarbeiter. Und auch Menschen, die keinen beruflichen Bezug zum Gesundheitswesen haben, arbeiten engagiert mit. Die Diskussion in der ASG profitiert von der Vielfalt der Erfahrungen ihrer Mitglieder und von dem unterschiedlichen fachlichen Wissen, das sie einbringen."
Um diese Zeit standen im Wesentlichen drei Themen im Mittelpunkt: die Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung, die Reform des Psychiatrie-Gesetzes und neue Wege in der Drogenpolitik, die in Projektgruppen bearbeitet wurden. Zum Abschluss des Jahres traf sich die ASG am 11./12. Dezember 1992 zu einem Seminar in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Malente, auf der "aus sozialdemokratischer Sicht die zukünftige Struktur unseres Gesundheitswesens umrissen werden" sollte.[5]
Kreisebene
- Kreisverband Kiel: Hier wurde die ASG im Februar 2020 auf Kreisebene gegründet. Vorsitzender ist Arne Leisner. Sie trifft sich jeden 3. Mo/Monat ab 18.30 Uhr im Walter-Damm-Haus.
Links
Homepage: Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG)
Einzelnachweise
- ↑ ASG vor Ort, Schleswig-Holstein
- ↑ SPD gratuliert: Andreas Hering als ASG-Landesvorsitzender bestätigt, Presseinfo, 14.2.2019
- ↑ Biografie beim Dt. Bundestag
- ↑ SPD Schleswig-Holstein: Andreas Hering bleibt ASG-Landesvorsitzender, 14.2.2019, abgerufen 23.12.2020
- ↑ Zu diesem Abschnitt vgl. "Gesundheit nicht mit Krankheit verwechseln!", Wir in Schleswig-Holstein in Vorwärts Nr. 11, November 1992
