Walter Kripfgans
Aus SPD Geschichtswerkstatt
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Walter Kripfgans, * 16. Mai 1902 in Priesteritz (gehört heute zu Wittenberg), † 24. Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden[1]; Werkzeugmacher. Mitglied der SPD.
Walter Kripfgans lebte in Lübeck. Über seine Lebensumstände und Parteiaktivitäten ist nichts ermittelt. Er wurde wegen "Zersetzung" von den Nazis verhaftet, in Berlin-Moabit inhaftiert und am 27. September 1944 ins Zuchthaus und die Sicherungsanstalt Brandenburg-Görden verlegt. Dort richteten ihn die Nazis am 24. Oktober 1944 hin.
Franz Osterroth erwähnt Walter Kripfgans in seiner Geschichte der SPD Schleswig-Holstein als eins der Opfer der Nazis.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Arolsen Archive: Zu- und Entlassungslisten, Transportlisten sowie Namenverzeichnisse des Zuchthauses und der Sicherungsanstalt Brandenburg-Görden, Signatur 10010570
- ↑ Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), Seite 117

