Schleswig-Holsteinische Landpost: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf dem [[Bezirksparteitag 1910, Ottensen|Bezirksparteitag 1910]] berichtete [[Friedrich Bartels]], dass jeden Monat über 21.000 Exemplare versandt würden. Die Jahresauflage betrage über 482.000. Auf dem selbst Parteitag beantragte [[Karl Fick]] für das [[Fürstentum Lübeck]], die Landpost nicht im April und Oktober, sondern im Mai und November verbreitet werden solle. Beschlossen wurde die Verbreitung im Mai und Oktober.<ref>Lübecker Volksbote, [http://library.fes.de/luebeck/pdf/1910/1910-231.pdf Ausgabe vom 3. Oktober 1910]</ref>
Auf dem [[Bezirksparteitag 1910, Ottensen|Bezirksparteitag 1910]] berichtete [[Friedrich Bartels]], dass jeden Monat über 21.000 Exemplare versandt würden. Die Jahresauflage betrage über 482.000. Auf dem selbst Parteitag beantragte [[Karl Fick]] für das [[Fürstentum Lübeck]], die Landpost nicht im April und Oktober, sondern im Mai und November verbreitet werden solle. Beschlossen wurde die Verbreitung im Mai und Oktober.<ref>Lübecker Volksbote, [http://library.fes.de/luebeck/pdf/1910/1910-231.pdf Ausgabe vom 3. Oktober 1910]</ref>
Durch die Hyperinflation [[1923]] musst die SPD die Landpost aufgeben. Stattdessen bekam die [[Flensburger Presse|Flensburger Volkszeitung]] in Schleswig ein Kopfblatt.<ref>{{Osterroth-100-Jahre}}, Seite 81</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Aktuelle Version vom 17. Januar 2022, 21:38 Uhr

Die Schleswig-Holsteinische Landpost war bis 1923 eine SPD Parteizeitung und "Agitationsschrift für die Landbevölkerung". Sie wurde eingestellt, um die sozialdemokratische Publikationstätigkeit auf die Schleswig-Holsteinische Volkszeitung zu konzentrieren.[1] Friedrich Bartels war einer ihrer Redakteure.

Auf dem Bezirksparteitag 1910 berichtete Friedrich Bartels, dass jeden Monat über 21.000 Exemplare versandt würden. Die Jahresauflage betrage über 482.000. Auf dem selbst Parteitag beantragte Karl Fick für das Fürstentum Lübeck, die Landpost nicht im April und Oktober, sondern im Mai und November verbreitet werden solle. Beschlossen wurde die Verbreitung im Mai und Oktober.[2]

Durch die Hyperinflation 1923 musst die SPD die Landpost aufgeben. Stattdessen bekam die Flensburger Volkszeitung in Schleswig ein Kopfblatt.[3]

Einzelnachweise

  1. Jacobsen, Jens-Christian (1988) "'Der Stolz der Gesamtpartei?' Die SPD Schleswig-Holstein 1918-1933" in: Demokratische Geschichte, Band 3, Seite 211
  2. Lübecker Volksbote, Ausgabe vom 3. Oktober 1910
  3. Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963]), Seite 81