Susanne Gaschke: Unterschied zwischen den Versionen
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Dr. '''Susanne Gaschke''' | Dr. '''Susanne Gaschke''' , * [[19. Januar]] [[1967]] in Kiel; Journalistin. Seit [[1987]] in der SPD; Mitglied im [[Kreisverband Kiel]]. | ||
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[[Datei:Helmut-Schmidt1.png|200px|thumb|right|Helmut Schmidt empfiehlt Susanne Gaschke als Oberbürgermeisterin in Kiel. 21. September 2012 ]] | [[Datei:Helmut-Schmidt1.png|200px|thumb|right|Helmut Schmidt empfiehlt Susanne Gaschke als Oberbürgermeisterin in Kiel. 21. September 2012 ]] | ||
[[2012]] wurde Susanne Gaschke zur Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Kiel gewählt.<ref>[http://www.kiel.de/rathaus/_meldungen/_meldung.php?id=25651 ''Oberbürgermeisterin Dr. Susanne Gaschke wird vereidigt''. Presseinformation der Stadt Kiel vom 20.11.2012]</ref> Sie | [[2012]] wurde Susanne Gaschke zur Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Kiel gewählt.<ref>[http://www.kiel.de/rathaus/_meldungen/_meldung.php?id=25651 ''Oberbürgermeisterin Dr. Susanne Gaschke wird vereidigt''. Presseinformation der Stadt Kiel vom 20.11.2012]</ref> Sie hatte sich in der parteiinternen Urwahl am [[11. August]] gegen drei andere BewerberInnen durchgesetzt. Im ersten Wahlgang am [[28. Oktober]] [[2012]] errang sie gegen vier Mitbewerber (CDU, Grüne, 2 Unabhängige) die höchste Stimmenzahl, allerdings noch nicht die absolute Mehrheit<ref>[http://www.kiel.de/rathaus/wahlen/ergebnisse.php 1. Wahlgang am 28. Oktober: Amtliches Gesamtergebnis]</ref>; in einer Stichwahl am [[11. November]] [[2012]] wurde sie mit 54,09 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt.<ref>[http://www.kiel.de/rathaus/wahlen/ergebnisse_stichwahl.php Stichwahl am 11. November: Amtliches Gesamtergebnis]</ref> | ||
Am [[28. Oktober]] [[2013]] trat sie von ihrem Amt zurück. ([http://www.kiel.de/rathaus/_meldungen/_meldung.php?id=34251 Wortlaut der Rücktrittserklärung]) | Am [[28. Oktober]] [[2013]] trat sie von ihrem Amt zurück. ([http://www.kiel.de/rathaus/_meldungen/_meldung.php?id=34251 Wortlaut der Rücktrittserklärung]) | ||
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Ihr Studium der Anglistik, Pädagogik und des öffentlichen Rechts an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel schloss Susanne Gaschke [[1993]] mit einer Dissertation ab, für die sie die Bestnote erhielt. Anschließend absolvierte sie ein Volontariat bei den "Kieler Nachrichten". | Ihr Studium der Anglistik, Pädagogik und des öffentlichen Rechts an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel schloss Susanne Gaschke [[1993]] mit einer Dissertation ab, für die sie die Bestnote erhielt. Anschließend absolvierte sie ein Volontariat bei den "Kieler Nachrichten". | ||
Seit [[1997]] war sie als politische Redakteurin bei der Wochenzeitung | Seit [[1997]] war sie als politische Redakteurin bei der Wochenzeitung ''Die Zeit'' tätig<ref>[http://susanne-gaschke.de/wp-content/uploads/2012/11/Susanne.pdf ''Tschüs, Susanne''. "Die Zeit" vom 15.11.2012]</ref> und leitete den Bereich 'junge Leser'. Sie schrieb vorwiegend über Sozial-, Jugend-, Frauen- und Bildungspolitik. Von [[2011]] bis [[2012]] gab sie das Kindermagazin "Zeit LEO" heraus. Daneben verfasste sie mehrere Sachbücher. | ||
Auch über ihre Erfahrungen als Kieler Oberbürgermeisterin verfasste sie ein Buch, ''Volles Risiko. Was es bedeutet, in die Politik zu gehen'', das im September [[2014]] erschien und sehr gegensätzliche Rezensionen bewirkte.<ref>[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2014%2F09%2F15%2Fa0128&cHash=9716e90f044b57276712b095fa27a038 Michael Naumann: ''Das große Mobbing oder die Ehre der SPD''], taz, 15.9.14</ref><ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-susanne-gaschke-und-ihr-scheitern-in-kiel-a-993680.html Jakob Augstein: ''Susanne Gaschkes Scheitern in Kiel: Politik ist kein Spielplatz''], Spiegel online, 25.9.14</ref> | Auch über ihre Erfahrungen als Kieler Oberbürgermeisterin verfasste sie ein Buch, ''Volles Risiko. Was es bedeutet, in die Politik zu gehen'', das im September [[2014]] erschien und sehr gegensätzliche Rezensionen bewirkte.<ref>[http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2014%2F09%2F15%2Fa0128&cHash=9716e90f044b57276712b095fa27a038 Michael Naumann: ''Das große Mobbing oder die Ehre der SPD''], taz, 15.9.14</ref><ref>[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-susanne-gaschke-und-ihr-scheitern-in-kiel-a-993680.html Jakob Augstein: ''Susanne Gaschkes Scheitern in Kiel: Politik ist kein Spielplatz''], Spiegel online, 25.9.14</ref> | ||
Version vom 28. März 2015, 04:46 Uhr
| Susanne Gaschke |
Dr. Susanne Gaschke , * 19. Januar 1967 in Kiel; Journalistin. Seit 1987 in der SPD; Mitglied im Kreisverband Kiel.
Politik

2012 wurde Susanne Gaschke zur Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Kiel gewählt.[1] Sie hatte sich in der parteiinternen Urwahl am 11. August gegen drei andere BewerberInnen durchgesetzt. Im ersten Wahlgang am 28. Oktober 2012 errang sie gegen vier Mitbewerber (CDU, Grüne, 2 Unabhängige) die höchste Stimmenzahl, allerdings noch nicht die absolute Mehrheit[2]; in einer Stichwahl am 11. November 2012 wurde sie mit 54,09 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt.[3] Am 28. Oktober 2013 trat sie von ihrem Amt zurück. (Wortlaut der Rücktrittserklärung)
Leben
Susanne Gaschke ist mit dem Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Bartels verheiratet. Sie haben eine Tochter, die ebenfalls in der SPD aktiv ist. Bis Mitte 2014 lebten sie in Kiel, seitdem in Berlin.
Ihr Studium der Anglistik, Pädagogik und des öffentlichen Rechts an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel schloss Susanne Gaschke 1993 mit einer Dissertation ab, für die sie die Bestnote erhielt. Anschließend absolvierte sie ein Volontariat bei den "Kieler Nachrichten".
Seit 1997 war sie als politische Redakteurin bei der Wochenzeitung Die Zeit tätig[4] und leitete den Bereich 'junge Leser'. Sie schrieb vorwiegend über Sozial-, Jugend-, Frauen- und Bildungspolitik. Von 2011 bis 2012 gab sie das Kindermagazin "Zeit LEO" heraus. Daneben verfasste sie mehrere Sachbücher.
Auch über ihre Erfahrungen als Kieler Oberbürgermeisterin verfasste sie ein Buch, Volles Risiko. Was es bedeutet, in die Politik zu gehen, das im September 2014 erschien und sehr gegensätzliche Rezensionen bewirkte.[5][6]
Im Dezember 2014 erschien erstmals wieder ein journalistischer Artikel von ihr, in der Welt am Sonntag.
Sonstiges
- Juso-Kreisvorstand
- Landesparteitags- und Landesausschussdelegierte
- AStA-Vorsitzende an der CAU Kiel
- Mitglied bei ver.di, in der AWO und beim Sozialverband Deutschland
Veröffentlichungen
- Die Welt in Büchern. Kinder, Literatur und ästhetische Wirkung. Dissertation Universität Kiel 1994 (Würzburg 1995) ISBN 3-88479-966-5
- Die Erziehungskatastrophe. Kinder brauchen starke Eltern (Stuttgart/München 2001) ISBN 3-421-05465-7
- Die Emanzipationsfalle. Erfolgreich, einsam, kinderlos (München 2005) ISBN 3-570-00821-5
- Powerpaare - mit Kindern sind wir stärker (München 2008) ISBN 978-3-453-151031 (hg. mit Moritz Müller-Wirth)
- Klick - Strategien gegen die digitale Verdummung (Freiburg i. Br./Basel/Wien 2009) ISBN 978-3-451-29996-4
- Die verkaufte Kindheit. Wie Kinderwünsche vermarktet werden und was Eltern dagegen tun können (München 2011) ISBN 978-3-570-55172-1
- Volles Risiko. Was es bedeutet, in die Politik zu gehen. (München 2014) ISBN 978-3-421-04659-8
- sowie zahlreiche Zeitungsartikel, vorwiegend in "Die Zeit"
Quellen
- ↑ Oberbürgermeisterin Dr. Susanne Gaschke wird vereidigt. Presseinformation der Stadt Kiel vom 20.11.2012
- ↑ 1. Wahlgang am 28. Oktober: Amtliches Gesamtergebnis
- ↑ Stichwahl am 11. November: Amtliches Gesamtergebnis
- ↑ Tschüs, Susanne. "Die Zeit" vom 15.11.2012
- ↑ Michael Naumann: Das große Mobbing oder die Ehre der SPD, taz, 15.9.14
- ↑ Jakob Augstein: Susanne Gaschkes Scheitern in Kiel: Politik ist kein Spielplatz, Spiegel online, 25.9.14
