Bezirk (Ortsverein)

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Version vom 14. September 2024, 23:01 Uhr von CBE kielpower (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Im Kaiserreich und in der Weimarer Republik bildeten Ortsvereine (bzw. in großen Städten deren Distrikte) häufig '''Bezirke'''. Diese waren keine Gliederungen im Parteiaufbau, sondern wohl eine Arbeitsstruktur zur Werbung von Mitgliedern, Zeitungsabonnenten und Wählern. Die zuständigen Bezirksführer wurden von der Mitgliederversammlung des Ortsvereins bestimmt. Im Ortsverein Eckernförde gab es z.B. 1912 18 Bezirke, dav…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Im Kaiserreich und in der Weimarer Republik bildeten Ortsvereine (bzw. in großen Städten deren Distrikte) häufig Bezirke. Diese waren keine Gliederungen im Parteiaufbau, sondern wohl eine Arbeitsstruktur zur Werbung von Mitgliedern, Zeitungsabonnenten und Wählern. Die zuständigen Bezirksführer wurden von der Mitgliederversammlung des Ortsvereins bestimmt.

Im Ortsverein Eckernförde gab es z.B. 1912 18 Bezirke, davon 11 in Eckernförde selbst, 6 im angrenzenden Borby und einen Landbezirk.[1]

Siehe auch

  1. Vgl. 100 Jahre SPD Eckernförde, S. 21, 1991