August Beeck

Aus SPD Geschichtswerkstatt
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August Beeck
Geboren: 1. März 1862
Gestorben: 14. Februar 1913

August Beeck, * 1. März 1862 in Lauenburg/Elbe, † um den 14. Februar 1913 in Lauenburg/Elbe; Maurer. Mitglied der SPD bzw. der SAPD wohl seit den 1880er Jahren.

Leben & Beruf

August Beeck war gelernter Maurer. Nach seiner Wanderschaft kehrte er nach Lauenburg zurück und arbeitete während des Sozialistengesetzes in Hamburg. 1887 gründete er in Lauenburg den Fachverein der Maurer (später Teil des Deutschen Bauarbeiterverbandes)[1] sowie später das örtliche Gewerkschaftskartell. Zu dieser Zeit wohnte er Neustadt Nr. 13[2]. Von beiden blieb er bis zu seinem Lebensende Vorsitzender. Er starb kurz vor seinem 50. Geburtstag. Über seine Trauerfeier wurde im Hamburger Echo ausführlich berichtet.[3]

Partei & Politik

Er arbeitete, so heißt es in seinem Nachruf, "die Woche über in Hamburg, und am Sonntag verbreitete er in seiner Heimat die sozialdemokratische Lehre mit nimmermüdem Eifer, getragen von felsenfester Überzeugungstreue"[4]. Nach dem Ende des Sozialistengesetzes gründete er den Ortsverein Lauenburg, dessen Vorsitzender er ebenfalls bis zu seinem Tod war.

1910 wurde er der erste sozialdemokratische Stadtverordnete in Lauenburg.

Ehrungen

Im Gewerkschaftskartell wurde vorgeschlagen, für ihn einen Gedenkstein zu errichten.[5]

Einzelnachweise

  1. Traueranzeige, Hamburger Echo, 16.2.1913, S. 6
  2. Adressen-Beilage, Correspondenzblatt der Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands, Nr. 1, 9.1.1909
  3. Die Beerdigung unseres Genossen Beeck, Hamburger Echo, 19.2.1913, S. 6
  4. Nachruf, Hamburger Echo, 16.2.1913, S. 6
  5. Schleswig-Holstein - Lauenburg, Hamburger Echo, 6.3.1913, S. 6