Siegrid Tenor-Alschausky

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Siegrid Tenor-Alschausky
Siegrid Tenor-Alschausky
Siegrid Tenor-Alschausky
Geboren: 9. Juni 1954

Siegrid Tenor-Alschausky (geb. Tenor), * 9. Juni 1954 in Herzhorn/Kreis Steinburg; Lehrerin. 1972 Eintritt in die SPD.

Leben & Beruf

Siegrid Tenor stammt aus einem Arbeiterhaushalt und empfand früh den Mangel an Chancengleichheit mit denen, die aus wohlhabenderen Elternhäusern kamen. Den Antrieb für ihr politisches Engagement bildete von Anfang an die soziale Gerechtigkeit. Als eins ihrer Vorbilder nennt sie Willy Brandt.

Nach dem Abitur 1973 studierte sie an der Universität Hamburg bis 1979 Germanistik, Geschichte und Pädagogik. Während ihres Studiums arbeitete sie unter anderem als Altenpflegerin. Nach dem 2. Staatsexamen unterrichtete sie an der Gesamtschule Hamburg-Altona.

2000 starb ihr Mann Klaus Alschausky; das Ehepaar hatte ein Kind.

Als Freizeitbeschäftigungen nennt sie Lesen und Handarbeiten.[1]

Partei & Politik

Ab 1978 gehörte Siegrid Tenor-Alschausky dem Vorstand des Ortsvereins Elmshorn an.

Von 1986 bis 2003 vertrat sie die SPD in der Stadtverordnetenversammlung von Elmshorn, von 1995 bis 2000 war sie Fraktionsvorsitzende. Sie war 1995 beteiligt an der Wahl von Brigitte Fronzek zur Bürgermeisterin von Elmshorn mit einer Ein-Stimmen-Mehrheit.

Landtag

In der Landtagswahl 2000 wurde sie zum MdL für den Wahlkreis 28 (später 25, Elmshorn) gewählt, später zog sie über die Landesliste in den Landtag ein. Sie war von 2005 bis 2009 Vorsitzende des Sozialausschusses, danach bis 2012 stellv. Fraktionsvorsitzende, außerdem bis 2012 Fraktionssprecherin für Senioren, Familien, Gleichstellung. Weiter war sie aktiv im Eingabenausschuss, im Sonderausschuss Fortschreibung des kommunalen Verfassungsrechts, im Kuratorium für politische Bildungsarbeit und im Richterwahlausschuss. Als MdL war gehörte sie der 14. Bundesversammlung an. Maßgebliche politische Projekte, an denen sie sich beteiligte, waren die Entwicklung des Kinderschutzgesetzes und das Pflegegesetzbuch.

An der Arbeit im Landtag gefiel ihr, dass sie "vielfältig war, da man immer neue Themen bearbeitete, neue Menschen kennenlernte und dadurch auch immer selbst etwas dazu lernte". Auch der menschliche Umgang miteinander schien ihr - mit wenigen Ausnahmen - "in Ordnung und auch durchaus freundschaftlich", auch über Fraktionsgrenzen hinaus.[2]

Zur Landtagswahl 2012 trat sie nicht wieder an; die Elmshorner SPD entschied sich für Beate Raudies als Kandidatin.

Links

Einzelnachweise