Richard Schenck: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Richard Schenk''' war Landtagsabgeordneter der SPD seit dem zweiten ernannten Landtag 1946. Nach der ersten freien Wahl am 20. April 1947 zog er wieder in den Landtag ein. Seit dem 27. April 1950 war er fraktionslos und schied am 03. Mai 1950 vorzeigt aus dem Landtag aus.
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Dr. '''Richard''' Matthias Friedrich '''Schenck''', * [[11. September]] [[1900]] in Flensburg, † [[28. Juni]] [[1979]]; Volkswirt. Eintritt in die SPD bisher nicht ermittelt, aber vermutlich bereits vor 1933.
 
== Berufliches ==
*1924-1925 tätig bei der Handelskammer Flensburg
*1926-1933 tätig beim Verband Deutscher Schiffsingenieure in Hamburg
*ab 1935 Pressereferent bei den Rhenania-Ossag Mineralölwerken in Hamburg
*Als MdL gab er seinen Beruf mit "Geschäftsführer der Handelskammer Hamburg" an
 
== Nationalsozialismus ==
1933 wurde er von seinem Verband entlassen und 1934-1935 von den Nationalsozialisten in "Schutzhaft" genommen. Danach lebte er zunächst in Hamburg.
 
== Landtag ==
*1946-1947 gehörte er als Abgeordneter der SPD dem zweiten ernannten Landtag in Schleswig-Holstein an und war Mitglied im Wirtschaftsausschuss
*1947-1950 war er MdL über die Landesliste und Mitglied im Justizausschuss. Am 27. April 1950 verließ er die SPD und schied am 3. Mai 1950 als fraktionsloser Abgeordneter vorzeitig aus dem Landtag aus.
 
== Landesregierung ==
*1947-1949 war er Finanzminister im Kabinett von [[Hermann Lüdemann]]
*1949-1950 war er stellvertretender Minister für Volksbildung im Kabinett von [[Bruno Diekmann]]
 
== Sonstiges ==
*1949-1952 Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB)
*Im November 1950 gehörte Richard Schenck zu den Gründern einer neuen Partei, der Schleswig-Holsteinischen Gemeinschaft (SHG), die gleichermaßen gegen das Erstarken der Flüchtlingspartei ''Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten'' (BHE) im ganzen Land und des dänisch orientierten ''Südschleswigschen Wählerverbandes'' (SSW) im Landesteil Schleswig gerichtet war. Er übernahm bis 1954 den Vorsitz.
 
== Links ==
*[http://lissh.lvn.parlanet.de/cgi-bin/starfinder/0?path=samtflmore.txt&id=fastlink&pass=&search=ID%3D1073&format=WEBVOLLLANG Landtagsinformationssystem]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Schenck Wikipedia]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Schleswig-Holsteinische_Gemeinschaft Schleswig-Holsteinische Gemeinschaft auf Wikipedia]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtdeutscher_Block/Bund_der_Heimatvertriebenen_und_Entrechteten BHE auf Wikipedia]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdschleswigscher_W%C3%A4hlerverband SSW auf Wikipedia]
 


[[Kategorie:MdL|Schenck, Richard]]
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Version vom 11. Dezember 2013, 02:05 Uhr

Richard Schenck
Richard Schenck
Richard Schenck
Geboren: 11. September 1900
Gestorben: 28. Juni 1979

Dr. Richard Matthias Friedrich Schenck, * 11. September 1900 in Flensburg, † 28. Juni 1979; Volkswirt. Eintritt in die SPD bisher nicht ermittelt, aber vermutlich bereits vor 1933.

Berufliches

  • 1924-1925 tätig bei der Handelskammer Flensburg
  • 1926-1933 tätig beim Verband Deutscher Schiffsingenieure in Hamburg
  • ab 1935 Pressereferent bei den Rhenania-Ossag Mineralölwerken in Hamburg
  • Als MdL gab er seinen Beruf mit "Geschäftsführer der Handelskammer Hamburg" an

Nationalsozialismus

1933 wurde er von seinem Verband entlassen und 1934-1935 von den Nationalsozialisten in "Schutzhaft" genommen. Danach lebte er zunächst in Hamburg.

Landtag

  • 1946-1947 gehörte er als Abgeordneter der SPD dem zweiten ernannten Landtag in Schleswig-Holstein an und war Mitglied im Wirtschaftsausschuss
  • 1947-1950 war er MdL über die Landesliste und Mitglied im Justizausschuss. Am 27. April 1950 verließ er die SPD und schied am 3. Mai 1950 als fraktionsloser Abgeordneter vorzeitig aus dem Landtag aus.

Landesregierung

  • 1947-1949 war er Finanzminister im Kabinett von Hermann Lüdemann
  • 1949-1950 war er stellvertretender Minister für Volksbildung im Kabinett von Bruno Diekmann

Sonstiges

  • 1949-1952 Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes (SHHB)
  • Im November 1950 gehörte Richard Schenck zu den Gründern einer neuen Partei, der Schleswig-Holsteinischen Gemeinschaft (SHG), die gleichermaßen gegen das Erstarken der Flüchtlingspartei Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE) im ganzen Land und des dänisch orientierten Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) im Landesteil Schleswig gerichtet war. Er übernahm bis 1954 den Vorsitz.

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