Rudolf Basedau

Aus SPD Geschichtswerkstatt
Rudolf Basedau
Rudolf Basedau
Geboren: 20. November 1897
Gestorben: 23. Oktober 1975

Rudolf Basedau, * 20. November 1897 in Geesthacht; † 23. Oktober 1975 in Geesthacht; Werkmeister. Verheiratet. SPD-Mitglied seit 1912.

Leben & Beruf

Nach Volksschule und Lehre arbeitete Rudolf Basedau bei der Deutsche Werft AG im Werk Geesthacht-Düneberg. Dort wurde er Vorarbeiter, Betriebsmeister und schließlich Schichtleiter. Als junger Mann bildete er sich auf der Gewerkschaftsschule in Volkswirtschaft fort.[1] 1950 wurde er in den Landtag gewählt. Er lebte zeitlebens in seiner Geburtsstadt Geesthacht.

Partei & Politik

Rudolf Basedau gehörte in seiner Jugend der SAJ an, bevor er 1912 in die SPD eintrat. In der Wahl vom 5. März 1933 wurde er noch zum Stadtrat in Geesthacht gewählt. Ab 1945 beteiligte er sich als Vorstandsmitglied am Wiederaufbau des Ortsvereins Geesthacht. 1950 wurde er dessen Vorsitzender - wie lange, ist nicht ermittelt. Vermutlich löste er Carl Bung ab, als dieser hauptamtlicher Bürgermeister von Geesthacht wurde.

Landtag

Bei der Landtagswahl 1950 wurde er für den Wahlkreis 46 (Lauenburg-Süd) in den Landtag gewählt. Ab der Landtagswahl 1954 trat er für den Wahlkreis 42 (Lauenburg-Stormarn) an und gewann ihn 1954 und 1962 direkt. 1958 kam er über die Landesliste in den Landtag.

Ehrungen

Am 30. Dezember 1966 wurde Rudolf Basedau das Verdienstkreuz 1. Klasse des Bundesverdienstkreuzes verliehen.

Links

Quellen

  1. Vgl. Landtagsinformationssystem, wo Angaben über die Zeit und den Ort der Weiterbildung fehlen. Möglicherweise besuchte er die Akademie der Arbeit in Frankfurt.