Uwe Thomas
| Uwe Thomas |
Uwe Thomas, * 26. Juni 1938 in Dresden; Physiker, Verwaltungsbeamter. Mitglied der SPD ab ?.
Leben & Beruf
Uwe Thomas studierte zunächst Physik in Greifswald und Dresden. Wohl zur Zeit des Mauerbaues 1961 wechselte er in die Bundesrepublik und setzte sein Studium an den Universitäten Freiburg und München fort. Nach dem Abschluss als Diplom-Physiker 1964 war er als Entwicklungsingenieur bei der AEG in Berlin tätig, ab 1967 als Projektleiter der Studiengruppe für Systemforschung in Heidelberg. 1969 wurde er Consultant bei der OECD in Paris.
Ab 1970 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Planungsabteilung des Bundeskanzleramtes in Bonn, wechselte 1973 als Unterabteilungsleiter ins Bundesministerium für Forschung und Technologie, das er 1988 anlässlich seiner Berufung zum Staatssekretär in Schleswig-Holstein verließ. 1994/95 war er als Wirtschaftsberater wieder in Bonn tätig, 1996/97 als Vorsitzender der Geschäftsführung der DST Deutsche Systemtechnik GmbH und bis 1998 als Vorsitzender der Geschäftsführung des Berufsfortbildungswerkes (bfw). 1998 ging er zurück ins Bundesministerium für Bildung und Forschung, wo er 2005 in den Ruhestand trat.
Über seine persönlichen Verhältnisse ist bisher nichts ermittelt.
Er war Mitglied im Kuratorium des Kinderhilfswerk Plan International Deutschland.[1]
Partei & Politik
Uwe Thomas ist Mitglied der SPD. Von 1988 bis 1993 war er Staatssekretär bzw. Landesminister in Schleswig-Holstein. Von 1998 bis 2005 wirkte er als Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Landesregierung
Am 31. Mai 1988 berief Björn Engholm Uwe Thomas zum Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Technik und Verkehr unter Minister Franz Froschmaier, dessen Nachfolge er am 5. Mai 1992 antrat. Mit dem Ende der 3. Geschäftsführenden Landesregierung nach Engholms Rücktritt und dem Amtsantritt von Heide Simonis schied er am 19. Mai 1993 aus der Landesregierung aus.
Veröffentlichungen
- Das fabelhafte 3%-Ziel: Perspektiven von Forschung und Entwicklung in Deutschland, statistische Daten und Grafiken: Meike Rehburg (Friedrich-Ebert-Stiftung, Stabsabteilung, Berlin 2007), ISBN 978-3-89892-684-3
- Stiefkind Wissenschaftsmanagement: eine Streitschrift (Hrsg.: Stabsabteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung Red.: Peter Oesterdiekhoff; Florian Mayer, Stabsabteilung, Bonn 2005), ISBN 3-89892-446-7
- Standortdebatte in Deutschland: Befinden wir uns auf dem Weg in eine andere Republik? Gutachten / erstattet von Uwe Thomas im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. [Hrsg.: Michael Domitra], (Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 1997), ISBN 3-86077-619-3
- Dichtung und Wahrheit in der Verkehrspolitik: Renaissance der Schiene – flüssiger Verkehr auf der Strasse? (Dietz, Bonn 1996 - Reihe: Politik im Taschenbuch; Bd. 17), ISBN 3-8012-0239-9
Ehrungen
Er ist Dr.-Ing. E. h. (Ehrendoktor) der Technischen Universität Berlin.
Weblinks
- Landtagsinformationssystem: nur über die Suchfunktion unter "Abgeordnete": Uwe Thomas (kaum Angaben)
- Wikipedia: Uwe Thomas (Auf diesem Artikel beruht im Wesentlichen der vorliegende Eintrag.)
Einzelnachweise
- ↑ "ist" lt. Wikipedia: Uwe Thomas, abgerufen 20.4.2025. Auf der Homepage von Plan International Deutschland ist sein Name jedoch nicht mehr aufgeführt.

