Heinz Kock: Unterschied zwischen den Versionen

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==Leben & Partei==
==Leben & Partei==
Heinz Kock besuchte die Handelsschule und die Akademie für Arbeit in Frankfurt am Main. Dann arbeitete er als selbstständiger Einzelhändler.  
Heinz Kock besuchte die Handelsschule und die Akademie für Arbeit in Frankfurt am Main. Dann arbeitete er als selbstständiger Einzelhändler.  


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==Partei & Politik==
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== Literatur ==
==Literatur==


* Sinner, Karl-Ernst: ''Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918-2007'', Band 46 der Reihe B der ''Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck'' herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck, Lübeck 2008, S. 138 ff
*Sinner, Karl-Ernst: ''Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918-2007'', Band 46 der Reihe B der ''Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck'' herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck, Lübeck 2008, S. 138 ff


==Links==
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==Quellen==
== Einzelnachweise ==
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Aktuelle Version vom 4. Oktober 2020, 21:33 Uhr

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Heinz Kock
Geboren: 26. Juni 1904


Heinz Kock, * 26. Juni 1904 in Kiel, † 1972 in Lübeck; Kaufmann; Mitglied der SPD seit 1919[1].

Leben & Partei

Heinz Kock besuchte die Handelsschule und die Akademie für Arbeit in Frankfurt am Main. Dann arbeitete er als selbstständiger Einzelhändler.

1933 steckten ihn die Nazis für 3 Monate ins Gefängnis. Danach war er bis 1936 arbeitslos[1].

Partei & Politik

Mit 15 Jahren wurde Heinz Kock 1919 Mitglied der SPD.

1945 wurde Heinz Kock Senator für die Wirtschaftsverwaltung der Hansestadt Lübeck, Mitglied der Handelskammer und Mitglied des Verwaltungsrats der Landeszentralbank[2].

Am 9.-11. Mai 1946 war Heinz Kock einer der 22 Delegierten auf dem ersten SPD-Parteitag nach dem Ende der Nazi-Diktatur.

In der Landtagswahl 1947 wurde Heinz Kock für den Wahlkreis 23 Eutin-Süd (Schwartau) in den Landtag gewählt. Dort war er Mitglied im Wirtschaftsausschuss, im Justizausschuss und im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft. Im Dezember 1949 legte er sein Mandat nieder. Auf eine Nachwahl wurde verzichtet, da die Landtagswahl 1950 nicht mehr weit war[3].

Literatur

  • Sinner, Karl-Ernst: Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918-2007, Band 46 der Reihe B der Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck herausgegeben vom Archiv der Hansestadt Lübeck, Lübeck 2008, S. 138 ff

Links

  • Archiv der Hansestadt Lübeck: Entnazifizierung, "Unbetroffen" Nr. 3110/48
  • Landtagsinformationssystem: Heinz Kock
  • Wikipedia: Heinz Kock

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8 Seite 554
  2. vgl: Landtagsinformationssystem: Heinz Kock
  3. Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8Seite 229