Achim Barow: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule [[1942]] wurde Achim Barow Soldat der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft begann er [[1948]] an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Jura-Studium, das er [[1955]] in Hamburg mit der Großen Juristischen Staatsprüfung abschloss. Anschließend war er als Assessor in der Landesfinanzverwaltung und ab [[1957]] im Rechtsamt der Stadt Kiel tätig.<ref>Martina | Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule [[1942]] wurde Achim Barow Soldat der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft begann er [[1948]] an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Jura-Studium, das er [[1955]] in Hamburg mit der Großen Juristischen Staatsprüfung abschloss. Anschließend war er als Assessor in der Landesfinanzverwaltung und ab [[1957]] im Rechtsamt der Stadt Kiel tätig.<ref name=":0">Drexler, Martina: ''Kiel trauert um Hans-Joachim Barow'', ''Kieler Nachrichten'', 29.8.2016</ref> Er war, soweit ermittelt, verwitwet und hatte vier Kinder.<ref>''[http://www.kn-trauer.de/traueranzeige/hans-joachim-barow/47858969 Traueranzeige der Familie]'', ''Kieler Nachrichten'', 27.8.2016</ref> | ||
Von [[1963]] an leitete er als Geschäftsführer den Landesverband des Deutschen Städtetages, bevor er [[1969]] zum Kieler | Von [[1963]] an leitete er als Geschäftsführer den Landesverband des Deutschen Städtetages, bevor er [[1969]] zum Kieler Bürgermeister gewählt wurde. | ||
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[[1978]] wechselte er an die Spitze der VVK, der Versorgung und Verkehr Kiel GmbH, der Dachgesellschaft der Stadtwerke Kiel AG und der Kieler Verkehrs AG | [[1978]] wechselte er an die Spitze der VVK, der Versorgung und Verkehr Kiel GmbH, der Dachgesellschaft der Stadtwerke Kiel AG und der Kieler Verkehrs AG (KVAG). | ||
Von [[1971]] bis [[2009]] engagierte er sich ehrenamtlich beim Kieler Stadtkloster - zunächst als Vorstand, seit [[1985]] als Vorsitzender des Stiftungsrates<ref> | Von [[1971]] bis [[2009]] engagierte er sich ehrenamtlich beim Kieler Stadtkloster - zunächst als Vorstand, seit [[1985]] als Vorsitzender des Stiftungsrates<ref>''[http://www.kn-trauer.de/nachruf/hans-joachim-barow/47858940 Traueranzeige des Stiftungsrats des Kieler Stadtklosters]'', ''Kieler Nachrichten'', 27.8.2016</ref>. Auch beim Verein zur Förderung geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, aus dem die Stiftung Drachensee hervorging, war er zeitweise Vorsitzender.<ref name=":0" /> | ||
== Partei & Politik == | |||
Achim Barow trat Anfang [[1971]] in die SPD ein. Parteiämter oder -funktionen sind nicht ermittelt. Durch seine hauptamtliche Arbeit blieb ihm wohl für parteipolitisches Engagement weder zeitlich noch im Sinne der Vereinbarkeit viel Raum. | |||
== Literatur == | |||
*Drexler, Martina: ''Kiel trauert um Hans-Joachim Barow'', ''Kieler Nachrichten'', 29.8.2016 | |||
*Drexler, Martina: ''Hans-Joachim Barow: Die Stadt hat ihm viel zu verdanken'', ''Kieler Nachrichten'', 30.8.2016 | |||
== Einzelnachweise == | |||
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<references /> | <references /> | ||
[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Barow, Achim]] | [[Kategorie:Kreisverband Kiel|Barow, Achim]] | ||
Aktuelle Version vom 8. Februar 2024, 22:11 Uhr
| Achim Barow |
Hans-Joachim 'Achim' Barow, * 11. Oktober 1923 in Emden, † 16. August 2016 in Kiel; Jurist, Bürgermeister. Mitglied der SPD ab 1971.
Leben & Beruf
Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule 1942 wurde Achim Barow Soldat der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft begann er 1948 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Jura-Studium, das er 1955 in Hamburg mit der Großen Juristischen Staatsprüfung abschloss. Anschließend war er als Assessor in der Landesfinanzverwaltung und ab 1957 im Rechtsamt der Stadt Kiel tätig.[1] Er war, soweit ermittelt, verwitwet und hatte vier Kinder.[2]
Von 1963 an leitete er als Geschäftsführer den Landesverband des Deutschen Städtetages, bevor er 1969 zum Kieler Bürgermeister gewählt wurde.

Ab 1970 war Achim Barow Bürgermeister und Kämmerer in Kiel. In seine Amtszeit fielen neben den Olympischen Spielen 1972 - an die er sich besonders gern erinnerte - unter anderem die Eingemeindung Wellsees und die Schaffung der Grundlagen für den Bau des Einkaufszentrums Sophienhof. Er arbeitete im Finanzausschuss des Nationalen Olympischen Komitees mit.[1]
1978 wechselte er an die Spitze der VVK, der Versorgung und Verkehr Kiel GmbH, der Dachgesellschaft der Stadtwerke Kiel AG und der Kieler Verkehrs AG (KVAG).
Von 1971 bis 2009 engagierte er sich ehrenamtlich beim Kieler Stadtkloster - zunächst als Vorstand, seit 1985 als Vorsitzender des Stiftungsrates[3]. Auch beim Verein zur Förderung geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, aus dem die Stiftung Drachensee hervorging, war er zeitweise Vorsitzender.[1]
Partei & Politik
Achim Barow trat Anfang 1971 in die SPD ein. Parteiämter oder -funktionen sind nicht ermittelt. Durch seine hauptamtliche Arbeit blieb ihm wohl für parteipolitisches Engagement weder zeitlich noch im Sinne der Vereinbarkeit viel Raum.
Literatur
- Drexler, Martina: Kiel trauert um Hans-Joachim Barow, Kieler Nachrichten, 29.8.2016
- Drexler, Martina: Hans-Joachim Barow: Die Stadt hat ihm viel zu verdanken, Kieler Nachrichten, 30.8.2016
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Drexler, Martina: Kiel trauert um Hans-Joachim Barow, Kieler Nachrichten, 29.8.2016
- ↑ Traueranzeige der Familie, Kieler Nachrichten, 27.8.2016
- ↑ Traueranzeige des Stiftungsrats des Kieler Stadtklosters, Kieler Nachrichten, 27.8.2016

