Stützpunkt: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vorläufer ==
== Vorläufer ==
Bereits zur Zeit der Weimarer Republik musste mit der Situation umgegangen werden, dass nicht in allen ländlichen Gemeinden (damals noch viel mehr als heute) Ortsvereine bestanden. Um dort dennoch als Partei ansprechbar und im kleinen Rahmen handlungsfähig zu sein, wurde z.B. [[1929]] für den fünften Bezirk (Stormarn, Segeberg, Lauenburg, Wandsbek) beschlossen, in solchen Orten ein „Parteivertrauensmännersystem“ einzuführen.<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19290318/page/9 Bericht über die Konferenz des 5. Bezirks im Hamburger Echo, 18.03.1929, S. 9]</ref>
Bereits zur Zeit der Weimarer Republik musste mit der Situation umgegangen werden, dass nicht in allen ländlichen Gemeinden (damals gab es noch viel mehr kleine, eigenständige Gemeinden als heute) Ortsvereine bestanden. Um dort dennoch als Partei ansprechbar und im kleinen Rahmen handlungsfähig zu sein, wurde z.B. [[1929]] für den fünften Bezirk (Stormarn, Segeberg, Lauenburg, Wandsbek) beschlossen, in solchen Orten ein „Parteivertrauensmännersystem“ einzuführen.<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19290318/page/9 Bericht über die Konferenz des 5. Bezirks im Hamburger Echo, 18.03.1929, S. 9]</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 28. Februar 2025, 11:47 Uhr

Der Stützpunkt als unselbstständige Organisationseinheit wurde 2022 in die neue Satzung des Landesverbandes eingefügt. Ein gleichnamiges und wohl auch gleichartiges Konzept hatte es aber auch zuvor gegeben; nachgewiesen ist die Nutzung bislang für die 1970er Jahre. Schon um 1956 hatte der Ortsverein Wellsee einen Stützpunkt in Rönne[1].

Stützpunkte werden für Ortsvereine genutzt, die mehrere Gemeinden umfassen. Sie organisieren die ortsbezogene politische Arbeit.

Jedoch liegt bei Kommunalwahlen die organisatorische Verantwortung für die Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten in den Stützpunktgemeinden beim Ortsvereinsvorstand.

In manchen Ortsvereinen werden für Stützpunkte auch alternative Bezeichnungen wie Ortsgruppe verwendet.

Stützpunkte sind nicht gleichzusetzen mit Distrikten.

Vorläufer

Bereits zur Zeit der Weimarer Republik musste mit der Situation umgegangen werden, dass nicht in allen ländlichen Gemeinden (damals gab es noch viel mehr kleine, eigenständige Gemeinden als heute) Ortsvereine bestanden. Um dort dennoch als Partei ansprechbar und im kleinen Rahmen handlungsfähig zu sein, wurde z.B. 1929 für den fünften Bezirk (Stormarn, Segeberg, Lauenburg, Wandsbek) beschlossen, in solchen Orten ein „Parteivertrauensmännersystem“ einzuführen.[2]

Einzelnachweise