Achim Barow: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hans-Joachim 'Achim' Barow''', * [[11. Oktober]] [[1923]] in Emden, † [[16. August]] [[2016]] in Kiel; Jurist, Bürgermeister. Mitglied der SPD ab [[1971]].


== Leben & Beruf ==
== Leben & Beruf ==
Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule [[1942]] absolvierte er seinen Wehrdienst und begann nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft [[1948]] ein Jura-Studium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, das er 1955 mit der Großen Juristischen Staatsprüfung in Hamburg abschloss. Barow war anschließend als Finanzassessor und Regierungsassessor in der Landesfinanzverwaltung tätig, bis er 1957 als Magistratsassessor im Rechtsamt in den Dienst der Landeshauptstadt trat.<ref>Kieler Nachrichten: ''[http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Kiel-trauert-um-Hans-Joachim-Barow Kiel trauert um Hans-Joachim Barow ]'', 29.08.2016</ref>
Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule [[1942]] wurde Achim Barow Soldat der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft begann er [[1948]] an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Jura-Studium, das er [[1955]] in Hamburg mit der Großen Juristischen Staatsprüfung abschloss. Anschließend war er als Assessor in der Landesfinanzverwaltung und ab [[1957]] im Rechtsamt der Stadt Kiel tätig.<ref name=":0">Drexler, Martina: ''Kiel trauert um Hans-Joachim Barow'', ''Kieler Nachrichten'', 29.8.2016</ref> Er war, soweit ermittelt, verwitwet und hatte vier Kinder.<ref>''[http://www.kn-trauer.de/traueranzeige/hans-joachim-barow/47858969 Traueranzeige der Familie]'', ''Kieler Nachrichten'', 27.8.2016</ref>


Von [[1963]] an arbeitete Barow als Geschäftsführer des Landesverbandes des Deutschen Städtetages, bevor er 1969 zum Nachfolger des damaligen Bürgermeisters Rudolf Titzck gewählt wurde.
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Nach seiner Amtszeit engagierte er sich von [[1971]] bis [[2009]] im Vorstand des Kieler Stadtklosters - seit [[1985]] als dessen Vorsitzender<ref>Kieler Nachrichten: ''[http://www.kn-trauer.de/nachruf/hans-joachim-barow/47858940 Nachruf des Stiftungsrats des Kieler Stadtklosters]'', 27.8.2016</ref>. Hans-Joachim Barow war darüber hinaus Vorsitzender des Vereins zur Förderung geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener. Daraus ging die Stiftung Drachensee hervor.<ref>Kieler Nachrichten: ''[http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Kiel-trauert-um-Hans-Joachim-Barow Kiel trauert um Hans-Joachim Barow ]'', 29.08.2016</ref>  
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[[1978]] wechselte er an die Spitze der VVK, der Versorgung und Verkehr Kiel GmbH, der Dachgesellschaft der Stadtwerke Kiel AG und der Kieler Verkehrs AG (KVAG).
 
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== Partei & Politik ==
== Partei & Politik ==
Von [[1970]] bis [[1978]] war er Bürgermeister und Kämmerer in Kiel. In seine Amtszeit fielen neben den Olympischen Spielen 1972 unter anderem die Erschließung Wellsees und die Vorbereitungen zum Bau des Sophienhofs. Er arbeitete im Finanzausschuss des Nationalen Olympischen Komitees mit.<ref>Kieler Nachrichten: ''[http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Kiel-trauert-um-Hans-Joachim-Barow Kiel trauert um Hans-Joachim Barow ]'', 29.08.2016</ref>
Achim Barow trat Anfang [[1971]] in die SPD ein. Parteiämter oder -funktionen sind nicht ermittelt. Durch seine hauptamtliche Arbeit blieb ihm wohl für parteipolitisches Engagement weder zeitlich noch im Sinne der Vereinbarkeit viel Raum.  
 
== Literatur ==
*Drexler, Martina: ''Kiel trauert um Hans-Joachim Barow'', ''Kieler Nachrichten'', 29.8.2016
*Drexler, Martina: ''Hans-Joachim Barow: Die Stadt hat ihm viel zu verdanken'', ''Kieler Nachrichten'', 30.8.2016


== Quellen ==
== Einzelnachweise ==
<references />
<references />
[[Kategorie:Kreisverband Kiel|Barow, Achim]]

Aktuelle Version vom 8. Februar 2024, 22:11 Uhr

Achim Barow
Achim Barow
Achim Barow
Geboren: 11. Oktober 1923
Gestorben: 16. August 2016

Hans-Joachim 'Achim' Barow, * 11. Oktober 1923 in Emden, † 16. August 2016 in Kiel; Jurist, Bürgermeister. Mitglied der SPD ab 1971.

Leben & Beruf

Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule 1942 wurde Achim Barow Soldat der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft begann er 1948 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Jura-Studium, das er 1955 in Hamburg mit der Großen Juristischen Staatsprüfung abschloss. Anschließend war er als Assessor in der Landesfinanzverwaltung und ab 1957 im Rechtsamt der Stadt Kiel tätig.[1] Er war, soweit ermittelt, verwitwet und hatte vier Kinder.[2]

Von 1963 an leitete er als Geschäftsführer den Landesverband des Deutschen Städtetages, bevor er 1969 zum Kieler Bürgermeister gewählt wurde.

Achim Barow und Gert Börnsen sammeln 1975 fürs Müttergenesungswerk

Ab 1970 war Achim Barow Bürgermeister und Kämmerer in Kiel. In seine Amtszeit fielen neben den Olympischen Spielen 1972 - an die er sich besonders gern erinnerte - unter anderem die Eingemeindung Wellsees und die Schaffung der Grundlagen für den Bau des Einkaufszentrums Sophienhof. Er arbeitete im Finanzausschuss des Nationalen Olympischen Komitees mit.[1]

1978 wechselte er an die Spitze der VVK, der Versorgung und Verkehr Kiel GmbH, der Dachgesellschaft der Stadtwerke Kiel AG und der Kieler Verkehrs AG (KVAG).

Von 1971 bis 2009 engagierte er sich ehrenamtlich beim Kieler Stadtkloster - zunächst als Vorstand, seit 1985 als Vorsitzender des Stiftungsrates[3]. Auch beim Verein zur Förderung geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, aus dem die Stiftung Drachensee hervorging, war er zeitweise Vorsitzender.[1]

Partei & Politik

Achim Barow trat Anfang 1971 in die SPD ein. Parteiämter oder -funktionen sind nicht ermittelt. Durch seine hauptamtliche Arbeit blieb ihm wohl für parteipolitisches Engagement weder zeitlich noch im Sinne der Vereinbarkeit viel Raum.

Literatur

  • Drexler, Martina: Kiel trauert um Hans-Joachim Barow, Kieler Nachrichten, 29.8.2016
  • Drexler, Martina: Hans-Joachim Barow: Die Stadt hat ihm viel zu verdanken, Kieler Nachrichten, 30.8.2016

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Drexler, Martina: Kiel trauert um Hans-Joachim Barow, Kieler Nachrichten, 29.8.2016
  2. Traueranzeige der Familie, Kieler Nachrichten, 27.8.2016
  3. Traueranzeige des Stiftungsrats des Kieler Stadtklosters, Kieler Nachrichten, 27.8.2016