Achim Barow: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Skw (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Person | {{Person | ||
|Vorname = Hans-Joachim | |Vorname = Hans-Joachim | ||
|Nachname =Barow | |Nachname = Barow | ||
|Titel = | |Titel = | ||
|geboren =19231011 | |geboren = 19231011 | ||
|Geburtsort =Emden | |Geburtsort = Emden | ||
|gestorben =20160816 | |gestorben = 20160816 | ||
|Sterbeort =Kiel | |Sterbeort = Kiel | ||
|Geschlecht = Mann | |Geschlecht = Mann | ||
|Foto = Fotos 49657.jpg | |Foto = Fotos 49657.jpg | ||
| Zeile 28: | Zeile 28: | ||
|Homepage = | |Homepage = | ||
}} | }} | ||
'''Hans-Joachim 'Achim' Barow''', * [[11. Oktober]] [[1923]] in Emden, † [[16. August]] [[2016]]<ref> | '''Hans-Joachim 'Achim' Barow''', * [[11. Oktober]] [[1923]] in Emden, † [[16. August]] [[2016]]<ref>''[http://www.kn-trauer.de/traueranzeige/hans-joachim-barow/47858969 Traueranzeige der Familie]'', ''Kieler Nachrichten'', 27.8.2016</ref> in Kiel; Jurist und Bürgermeister in Kiel. Verheiratet, Kinder. Mitglied der SPD im [[Kreisverband Kiel]]. | ||
== Leben & Beruf == | == Leben & Beruf == | ||
Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule [[1942]] | Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule [[1942]] wurde Achim Barow Soldat der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft begann er [[1948]] an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Jura-Studium, das er [[1955]] in Hamburg mit der Großen Juristischen Staatsprüfung abschloss. Anschließend war er als Assessor in der Landesfinanzverwaltung und ab [[1957]] im Rechtsamt der Stadt Kiel tätig.<ref>Martina Drexler: ''[http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Kiel-trauert-um-Hans-Joachim-Barow Kiel trauert um Hans-Joachim Barow]'', ''Kieler Nachrichten'', 29.8.2016</ref> | ||
Von [[1963]] an leitete er als Geschäftsführer den Landesverband des Deutschen Städtetages, bevor er [[1969]] zum Kieler Bürgermeister gewählt wurde. | |||
[[Datei:1975 04 30 Barow + Börnsen sammeln fürs MGW.jpg|200px|thumb|left|Achim Barow und Gert Börnsen sammeln 1975 fürs Müttergenesungswerk]]Ab [[1970]] war Achim Barow Bürgermeister und Kämmerer in Kiel. In seine Amtszeit fielen neben den Olympischen Spielen [[1972]] - an die er sich besonders gern erinnerte - unter anderem die Eingemeindung Wellsees und die Schaffung der Grundlagen für den Bau des Einkaufszentrums Sophienhof. Er arbeitete im Finanzausschuss des Nationalen Olympischen Komitees mit.<ref>Martina Drexler: ''[http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Kiel-trauert-um-Hans-Joachim-Barow Kiel trauert um Hans-Joachim Barow]'', ''Kieler Nachrichten'', 29.8.2016</ref> | |||
[[1978]] wechselte er an die Spitze der Verkehrsbetriebe VVK. | [[1978]] wechselte er an die Spitze der Verkehrsbetriebe VVK. | ||
Von [[1971]] bis [[2009]] engagierte er sich ehrenamtlich beim Kieler Stadtkloster - zunächst als Vorstand, seit [[1985]] als Vorsitzender des Stiftungsrates<ref>Kieler Nachrichten: ''[http://www.kn-trauer.de/nachruf/hans-joachim-barow/47858940 Traueranzeige des Stiftungsrats des Kieler Stadtklosters]'', 27.8.2016</ref>. Auch beim Verein zur Förderung geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, aus dem die Stiftung Drachensee hervorging, war er zeitweise Vorsitzender.<ref>Martina Drexler: ''[http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Kiel/Kiel-trauert-um-Hans-Joachim-Barow Kiel trauert um Hans-Joachim Barow]'', ''Kieler Nachrichten'', 29.8.2016</ref> | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||
Version vom 26. November 2016, 04:18 Uhr
| Achim Barow |
Hans-Joachim 'Achim' Barow, * 11. Oktober 1923 in Emden, † 16. August 2016[1] in Kiel; Jurist und Bürgermeister in Kiel. Verheiratet, Kinder. Mitglied der SPD im Kreisverband Kiel.
Leben & Beruf
Nach dem Abitur an der Kieler Humboldtschule 1942 wurde Achim Barow Soldat der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft begann er 1948 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein Jura-Studium, das er 1955 in Hamburg mit der Großen Juristischen Staatsprüfung abschloss. Anschließend war er als Assessor in der Landesfinanzverwaltung und ab 1957 im Rechtsamt der Stadt Kiel tätig.[2]
Von 1963 an leitete er als Geschäftsführer den Landesverband des Deutschen Städtetages, bevor er 1969 zum Kieler Bürgermeister gewählt wurde.

Ab 1970 war Achim Barow Bürgermeister und Kämmerer in Kiel. In seine Amtszeit fielen neben den Olympischen Spielen 1972 - an die er sich besonders gern erinnerte - unter anderem die Eingemeindung Wellsees und die Schaffung der Grundlagen für den Bau des Einkaufszentrums Sophienhof. Er arbeitete im Finanzausschuss des Nationalen Olympischen Komitees mit.[3]
1978 wechselte er an die Spitze der Verkehrsbetriebe VVK.
Von 1971 bis 2009 engagierte er sich ehrenamtlich beim Kieler Stadtkloster - zunächst als Vorstand, seit 1985 als Vorsitzender des Stiftungsrates[4]. Auch beim Verein zur Förderung geistig behinderter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, aus dem die Stiftung Drachensee hervorging, war er zeitweise Vorsitzender.[5]
Quellen
- ↑ Traueranzeige der Familie, Kieler Nachrichten, 27.8.2016
- ↑ Martina Drexler: Kiel trauert um Hans-Joachim Barow, Kieler Nachrichten, 29.8.2016
- ↑ Martina Drexler: Kiel trauert um Hans-Joachim Barow, Kieler Nachrichten, 29.8.2016
- ↑ Kieler Nachrichten: Traueranzeige des Stiftungsrats des Kieler Stadtklosters, 27.8.2016
- ↑ Martina Drexler: Kiel trauert um Hans-Joachim Barow, Kieler Nachrichten, 29.8.2016

