Heinz Nestler: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1957]] wurde er zum [[Jusos - Landesvorstände|Landesvorsitzenden]] der [[Jusos]] gewählt. Unter ihm "nahmen die Aktivitäten der Jungsozialisten erheblich zu." Auch in den Landkreisen konnten [[Jusos|Juso-Arbeitsgemeinschaften]] gegründet werden.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 274</ref> [[1960]] trat er nicht wieder an. | [[Datei:Heinz Lund und Heinz Nestler Juso Landeskonferenz 1960.png|thumb|right|250px|Heinz Nestler (rechts) mit seinem Nachfolger Heinz Lund auf der Juso-Landeskonferenz 1960]][[1957]] wurde er zum [[Jusos - Landesvorstände|Landesvorsitzenden]] der [[Jusos]] gewählt. Unter ihm "nahmen die Aktivitäten der Jungsozialisten erheblich zu." Auch in den Landkreisen konnten [[Jusos|Juso-Arbeitsgemeinschaften]] gegründet werden.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 274</ref> [[1960]] trat er nicht wieder an. | ||
Über seine politischen Aktivitäten in seinem neuen Lebensbereich ist nichts ermittelt; er scheint aber Mitglied geblieben zu sein bis zu seinem Tod. | Über seine politischen Aktivitäten in seinem neuen Lebensbereich ist nichts ermittelt; er scheint aber Mitglied geblieben zu sein bis zu seinem Tod. | ||
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[[1955]] wurde er direkt in die Bürgerschaft gewählt.<ref>[https://www.luebeck.de/files/rathaus/verwaltung/statistik/veroeffentlichungen/weitere_veroeffentlichungen/60jahre_Bürgerschaftswahlen.pdf 60 Jahre | |||
gewählte Bürgerschaft in der Hansestadt Lübeck] (Lübeck 2006), S. 26</ref> | |||
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Zur [[Landtagswahl 1958]] trat Heinz Nestler im Wahlkreis 37 (Lübeck-Süd) an. Die [[Jusos]] konnten sich mit ihrer Forderung nach einem sicheren Listenplatz für ihren Vorsitzenden nicht durchsetzen; er wurde auf den aussichtslosen Platz 28 gesetzt<ref>{{Martens-45-59}}, S. 275</ref> und unterlag dem Kandidaten der CDU. | |||
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Aktuelle Version vom 31. Januar 2026, 01:44 Uhr
| Heinz Nestler |
Heinz Nestler, * 21. Juni 1924 in Leipzig, † 31. Dezember 2004 in Bad Zwesten/Hessen; ?. Mitglied der SPD seit 1949.
Leben & Beruf
Heinz Nestler lebte in Lübeck, vermutlich spätestens seit 1949, bevor er etwa 1960 nach Hessen verzog[1], wo er auch gut 40 Jahre später starb.
Partei & Politik
Heinz Nestler trat 1949 in die SPD ein.[2], vermutlich im Kreisverband Lübeck Spätestens 1953 war er dort Kreisvorsitzender der Jusos[3] und gehörte auch zumindest in diesem Jahr dem Kreisvorstand an.[4]

1957 wurde er zum Landesvorsitzenden der Jusos gewählt. Unter ihm "nahmen die Aktivitäten der Jungsozialisten erheblich zu." Auch in den Landkreisen konnten Juso-Arbeitsgemeinschaften gegründet werden.[5] 1960 trat er nicht wieder an.
Über seine politischen Aktivitäten in seinem neuen Lebensbereich ist nichts ermittelt; er scheint aber Mitglied geblieben zu sein bis zu seinem Tod.
1955 wurde er direkt in die Lübecker Bürgerschaft gewählt.[6]
Landtag
Zur Landtagswahl 1958 trat Heinz Nestler im Wahlkreis 37 (Lübeck-Süd) an. Die Jusos konnten sich mit ihrer Forderung nach einem sicheren Listenplatz für ihren Vorsitzenden nicht durchsetzen; er wurde auf den aussichtslosen Platz 28 gesetzt[7] und unterlag dem Kandidaten der CDU.
Einzelnachweise
- ↑ SPD Schleswig-Holstein: Rechenschaftsbericht 1959-1960, S. 48
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 557
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 273
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 273 sowie S. 651 Anm. 739
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 274
- ↑ 60 Jahre gewählte Bürgerschaft in der Hansestadt Lübeck (Lübeck 2006), S. 26
- ↑ Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 275
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