Heinz Nestler: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben & Beruf ==
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Heinz Nestler lebte in Lübeck, vermutlich spätestens seit [[1949]], bevor er etwa [[1960]] nach Hessen verzog<ref>[[Landesverband|SPD Schleswig-Holstein]]: [[:Datei:Rechenschaftsbericht 1959-1960.pdf|Rechenschaftsbericht 1959-1960]], S. 48</ref>, wo er auch gut 40 Jahre späzrt starb.
Heinz Nestler lebte in Lübeck, vermutlich spätestens seit [[1949]], bevor er etwa [[1960]] nach Hessen verzog<ref>[[Landesverband|SPD Schleswig-Holstein]]: ''[[:Datei:Rechenschaftsbericht 1959-1960.pdf|Rechenschaftsbericht 1959-1960]]'', S. 48</ref>, wo er auch gut 40 Jahre später starb.


== Partei & Politik ==
== Partei & Politik ==
[[Datei:Heinz Lund und Heinz Nestler Juso Landeskonferenz 1960.png|thumb|right|250px|Heinz Nestler (rechts) mit seinem Nachfolger Heinz Lund auf der Juso-Landeskonferenz 1960]]Heinz Nestler trat [[1949]] in die SPD ein.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 557</ref>, vermutlich im [[Kreisverband Lübeck]] Spätestens [[1953]] war er dort Kreisvorsitzender der [[Jusos]]<ref>{{Martens-45-59}}, S. 273</ref> und gehörte auch zumindest in diesem Jahr dem [[Kreisverband Lübeck - Vorstände|Kreisvorstand]] an.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 273 sowie S. 651 Anm. 739</ref>
Heinz Nestler trat [[1949]] in die SPD ein.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 557</ref>, vermutlich im [[Kreisverband Lübeck]] Spätestens [[1953]] war er dort Kreisvorsitzender der [[Jusos]]<ref>{{Martens-45-59}}, S. 273</ref> und gehörte auch zumindest in diesem Jahr dem [[Kreisverband Lübeck - Vorstände|Kreisvorstand]] an.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 273 sowie S. 651 Anm. 739</ref>


[[1957]] wurde er zum [[Jusos - Landesvorstände|Landesvorsitzenden]] der [[Jusos]] gewählt. Unter ihm "nahmen die Aktivitäten der Jungsozialisten erheblich zu." Auch in den Landkreisen konnten [[Jusos|Juso-Arbeitsgemeinschaften]] gegründet werden.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 274</ref> [[1960]] trat er nicht wieder an.
[[Datei:Heinz Lund und Heinz Nestler Juso Landeskonferenz 1960.png|thumb|right|250px|Heinz Nestler (rechts) mit seinem Nachfolger Heinz Lund auf der Juso-Landeskonferenz 1960]][[1957]] wurde er zum [[Jusos - Landesvorstände|Landesvorsitzenden]] der [[Jusos]] gewählt. Unter ihm "nahmen die Aktivitäten der Jungsozialisten erheblich zu." Auch in den Landkreisen konnten [[Jusos|Juso-Arbeitsgemeinschaften]] gegründet werden.<ref>{{Martens-45-59}}, S. 274</ref> [[1960]] trat er nicht wieder an.


Über seine politischen Aktivitäten in seinem neuen Lebensbereich ist nichts ermittelt; er scheint aber Mitglied geblieben zu sein bis zu seinem Tod.
Über seine politischen Aktivitäten in seinem neuen Lebensbereich ist nichts ermittelt; er scheint aber Mitglied geblieben zu sein bis zu seinem Tod.


=== Lübecker Bürgerschaft ===
[[1955]] wurde er direkt in die [[Kreisverband Lübeck - Kommunalwahlen|Lübecker Bürgerschaft]] gewählt.<ref>''[https://www.luebeck.de/files/rathaus/verwaltung/statistik/veroeffentlichungen/weitere_veroeffentlichungen/60jahre_Bürgerschaftswahlen.pdf 60 Jahre gewählte Bürgerschaft in der Hansestadt Lübeck]'' (Lübeck 2006), S. 26</ref>
[[1955]] wurde er direkt in die Bürgerschaft gewählt.<ref>[https://www.luebeck.de/files/rathaus/verwaltung/statistik/veroeffentlichungen/weitere_veroeffentlichungen/60jahre_Bürgerschaftswahlen.pdf 60 Jahre
gewählte Bürgerschaft in der Hansestadt Lübeck] (Lübeck 2006), S. 26</ref>


=== Landtag ===
=== Landtag ===
In der [[Landtagswahl 1958]] trat Heinz Nestler im Wahlkreis 37 (Lübeck-Süd) an. Die [[Jusos]] konnten sich mit ihrer Forderung nach einem sicheren Listenplatz für ihren Vorsitzenden nicht durchsetzen; er wurde auf den aussichtslosen Platz 28 gesetzt<ref>{{Martens-45-59}}, S. 275</ref> und unterlag dem Kandidaten der CDU.
Zur [[Landtagswahl 1958]] trat Heinz Nestler im Wahlkreis 37 (Lübeck-Süd) an. Die [[Jusos]] konnten sich mit ihrer Forderung nach einem sicheren Listenplatz für ihren Vorsitzenden nicht durchsetzen; er wurde auf den aussichtslosen Platz 28 gesetzt<ref>{{Martens-45-59}}, S. 275</ref> und unterlag dem Kandidaten der CDU.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Version vom 31. Januar 2026, 01:42 Uhr

Noch kein Foto vorhanden
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Heinz Nestler
Geboren: 21. Juni 1924
Gestorben: 31. Dezember 2004

Heinz Nestler, * 21. Juni 1924 in Leipzig, † 31. Dezember 2004 in Bad Zwesten/Hessen; ?. Mitglied der SPD seit 1949.

Leben & Beruf

Heinz Nestler lebte in Lübeck, vermutlich spätestens seit 1949, bevor er etwa 1960 nach Hessen verzog[1], wo er auch gut 40 Jahre später starb.

Partei & Politik

Heinz Nestler trat 1949 in die SPD ein.[2], vermutlich im Kreisverband Lübeck Spätestens 1953 war er dort Kreisvorsitzender der Jusos[3] und gehörte auch zumindest in diesem Jahr dem Kreisvorstand an.[4]

Heinz Nestler (rechts) mit seinem Nachfolger Heinz Lund auf der Juso-Landeskonferenz 1960

1957 wurde er zum Landesvorsitzenden der Jusos gewählt. Unter ihm "nahmen die Aktivitäten der Jungsozialisten erheblich zu." Auch in den Landkreisen konnten Juso-Arbeitsgemeinschaften gegründet werden.[5] 1960 trat er nicht wieder an.

Über seine politischen Aktivitäten in seinem neuen Lebensbereich ist nichts ermittelt; er scheint aber Mitglied geblieben zu sein bis zu seinem Tod.

1955 wurde er direkt in die Lübecker Bürgerschaft gewählt.[6]

Landtag

Zur Landtagswahl 1958 trat Heinz Nestler im Wahlkreis 37 (Lübeck-Süd) an. Die Jusos konnten sich mit ihrer Forderung nach einem sicheren Listenplatz für ihren Vorsitzenden nicht durchsetzen; er wurde auf den aussichtslosen Platz 28 gesetzt[7] und unterlag dem Kandidaten der CDU.

Einzelnachweise

  1. SPD Schleswig-Holstein: Rechenschaftsbericht 1959-1960, S. 48
  2. Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 557
  3. Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 273
  4. Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 273 sowie S. 651 Anm. 739
  5. Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 274
  6. 60 Jahre gewählte Bürgerschaft in der Hansestadt Lübeck (Lübeck 2006), S. 26
  7. Martens, Holger: Die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Schleswig-Holstein 1945 - 1959 (Malente 1998), ISBN 3-933862-24-8, S. 275