Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel - Vorstände: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Vorstände des [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel|Sozialdemokratischen Vereins Groß-Kiel]]''' und seiner Vorgängerorganisationen, soweit ermittelt.
'''Vorstände des Sozialdemokratischen Vereins Groß-Kiel''' und seiner Vorgängerorganisationen, soweit ermittelt.


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==Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel (1911-1933)==
== Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel (1911-1933) ==
Der Vorstand setzte sich - mindestens bis zum Ende des Kaiserreichs - zusammen aus den Vorständen der zunächst sieben Distrikte. Nur an diesen Personenkreises konnten dann die einzelnen Vorstandsämter vergeben werden.
Der Vorstand setzte sich - mindestens bis zum Ende des Kaiserreichs - zusammen aus den jährlich gewählten Vorständen der sieben Distrikte (je Vorsitzender, Schriftführer, zwei Beisitzer; also insgesamt 28 Personen) sowie dem hauptamtlichen Parteisekretär. Nur an diesen Personenkreises konnten dann die einzelnen Vorstandsämter vergeben werden. Innerhalb des Vorstands gab es einen engeren Führungskreis, den ''Aktionsausschuss''. Diesem gehörten die sieben Distriktvorsitzenden, der Parteisekretär und eine Vertreterin der Frauen an. Aus seiner Mitte wählte er den Vorsitzenden der Kieler SPD und den Schriftführer.<ref>[[Rolf Fischer|Fischer, Rolf]]: ''Geschichte der Kieler Sozialdemokratie'', Band 2, S. 64</ref> Hier werden nur die Mitglieder des Aktionsausschusses aufgeführt.


==Sozialdemokratischer Verein Kiel und Umgegend (1890-1911)==
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== Sozialdemokratischer Verein Kiel und Umgegend (1890-1911) ==
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|Juli [[1908]]<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19080721/page/6 Jahresbericht des Sozialdemokratischen Vereins für Kiel]'', ''[[Hamburger Echo]]'', 21.7.1908, Seite 6</ref>
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|[[13. Juli|13.7.]][[1907]]<ref>''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19070714/page/6 Der sozialdemokratische Verein für Kiel]'' (sic!), ''[[Hamburger Echo]]'', 14.7.1907, Seite 6</ref>
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|[[9. Dezember|9.12.]][[1897]]<ref>Vorstand wiedergewählt, leider keine Namen angegeben. Vgl. ''[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_18971211/page/2 Hamburger Echo]'', 11.12.1897, S. 2</ref>
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|[[1896]]
|[[Daniel Rindfleisch]]<ref>Brecour S. 58</ref>
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|[[1895]]
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|[[1894]]
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|[[1893]]
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|[[1891]]
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==Vor dem Sozialistengesetz==
== Vor dem Sozialistengesetz (1865-1878) ==
Ab [[1871]] spielte [[Stephan Heinzel]] eine stetig wachsende Rolle in der organisierten Kieler Arbeiterschaft. Über formelle Vorstandswahlen gibt es bisher jedoch keinen Nachweis.
[[SAPD|Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands]] in Kiel:
*Juli [[1875]]: Agenten des Vorstands [[Christian Starck]], [[H. Ramm]], [[F. Muß]]
 


Die erste Gründung in Kiel war eine Gemeinde des [[LADAV]], die [[Karl von Bruhn]] (Carl Balduin Bruhn) am [[8. Juni]] [[1865]] ins Leben rief. Sie war jedoch vor allem organisatorisch schwach, bildete in den ersten Reichstagswahlen vom [[Reichstagswahl Februar 1867|Februar 1867]] und [[Reichstagswahl August 1867|August 1867]] nur eine Randerscheinung.
[[ADAV|Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein]] in Kiel:
*(wohl) Herbst [[1874]]: Bevollmächtigter [[Stephan Heinzel]]<ref>Ab [[1871]] spielte [[Stephan Heinzel]] eine stetig wachsende Rolle in der organisierten Kieler Arbeiterschaft. Über formelle Vorstandswahlen gibt es bisher jedoch keinen Nachweis.</ref>
*März [[1874]]: Bevollmächtigter [[Otto Matthäy]] (auch Matthaey geschrieben)
*[[1870]]: Bevollmächtigter [[H. Hardes]], Beitragssammler [[Genosse Blidong]], Revisoren [[Otto Matthäy]], [[A. Schultz]], [[Genosse Thorsmarck]]
*[[1869]]: Bevollmächtigter [[H. Beckmann]] <ref>''Social-Demokrat'', 8.12.1869</ref>
*[[1869]]: [[Otto Matthäy]]
*[[25. Juni]] [[1865]]: [[J. L. Mensch]], [[J. Pöhlsen]], [[Genosse Gams]]


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==

Aktuelle Version vom 2. April 2026, 19:31 Uhr

Vorstände des Sozialdemokratischen Vereins Groß-Kiel und seiner Vorgängerorganisationen, soweit ermittelt.

Hauptartikel: Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel

Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel (1911-1933)

Der Vorstand setzte sich - mindestens bis zum Ende des Kaiserreichs - zusammen aus den jährlich gewählten Vorständen der sieben Distrikte (je Vorsitzender, Schriftführer, zwei Beisitzer; also insgesamt 28 Personen) sowie dem hauptamtlichen Parteisekretär. Nur an diesen Personenkreises konnten dann die einzelnen Vorstandsämter vergeben werden. Innerhalb des Vorstands gab es einen engeren Führungskreis, den Aktionsausschuss. Diesem gehörten die sieben Distriktvorsitzenden, der Parteisekretär und eine Vertreterin der Frauen an. Aus seiner Mitte wählte er den Vorsitzenden der Kieler SPD und den Schriftführer.[1] Hier werden nur die Mitglieder des Aktionsausschusses aufgeführt.

Jahr Vorsitz Parteisekretär Schriftführung Weitere
1933 Otto Eggerstedt ? ? ?
1927 Wilhelm Schweizer ? ? ?
1919 Otto Eggerstedt ? ? ?
1918 Friedrich Brodthuhn ? ? ?
1917 Friedrich Brodthuhn ? ? ?
1916 Gustav Garbe, ab September Friedrich Brodthuhn ? ? ?
1915 Oskar Fröhlich ? ? ?
1914 Heinrich Bielenberg ? ? ?
1913 Heinrich Bielenberg ? ? ?
1912 Heinrich Bielenberg ? ? ?
1911 Edmund Söhnker ? ? ?

Sozialdemokratischer Verein Kiel und Umgegend (1890-1911)

Wahl 1. Vorsitz 2. Vorsitz Kasse Schriftführung Weitere
30.7.1909[2] Edmund Söhnker ./. Carl Ratz (hauptamtl.) Genosse Bruns Heinrich Bielenberg, Genossin Hase (oder Haase) (Beisitzer*innen)
Juli 1908[3] Edmund Söhnker ./. Carl Ratz (hauptamtl.) Alex Lütjens Heinrich Bielenberg, L. Schulz (Beisitzer)
13.7.1907[4] Edmund Söhnker ./. Carl Ratz (hauptamtl.) Alex Lütjens Heinrich Bielenberg, Genosse Hansen[5] (Beisitzer)
August 1906[6] Daniel Rindfleisch Karl Korn Carl Ratz, (2.) Louis Wiegand Alex Lütjens
22.6.1905[7] Daniel Rindfleisch ./. Carl Ratz Alex Lütjens Karl Korn, Louis Wiegand (Beisitzer)
November 1904[8] Daniel Rindfleisch Wilhelm Brecour Carl Ratz, (2.) Louis Wiegand Alex Lütjens, (2.) Genosse Hasselmann Genosse Ottens (Bibliothekar)
Dezember 1902[9] Daniel Rindfleisch Wilhelm Brecour Carl Ratz, (2.) Louis Wiegand Alex Lütjens, (2.) Genosse Hasselmann Genosse Ottens (Bibliothekar)[8]
12.12.1901[10] Daniel Rindfleisch Wilhelm Brecour Carl Ratz, (2.) Genosse Holst (HE: Holtz) Alex Lütjens, (2.) Genosse Hasselmann (HE: Hesselmann)
November 1900[11] Daniel Rindfleisch Wilhelm Brecour Carl Ratz, (2.) Genosse Holst (HE: Holz) Alex Lütjens, (2.) Genosse Hasselmann Louis Wiegand (Bibliothekar)
30.11.1899[12] Daniel Rindfleisch Karl Korn Carl Ratz, (2.) Genosse Holst Wilhelm Poller, (2.) Alex Lütjens Louis Wiegand (Bibliothekar)
9.12.1897[13] Daniel Rindfleisch ? ? ? ?
1896 Daniel Rindfleisch[14] ? ? ? ?
1895 Wilhelm Brecour[15] ? ? ? ?
1894 Wilhelm Brecour[16] ? ? ? ?
1893 Wilhelm Brecour[17] ? ? ? ?
1892 Wilhelm Brecour[18] ? ? ? ?
1891 Christian Haase ? ? ? ?
1890 Christian Haase ? Peter Glismann Ernst Cappel ?

Vor dem Sozialistengesetz (1865-1878)

Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands in Kiel:


Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein in Kiel:

Einzelnachweise

  1. Fischer, Rolf: Geschichte der Kieler Sozialdemokratie, Band 2, S. 64
  2. Der sozialdemokratische Verein für Kiel im verflossenen Geschäftsjahr, Hamburger Echo, 31.7.1909, Seite 6
  3. Jahresbericht des Sozialdemokratischen Vereins für Kiel, Hamburger Echo, 21.7.1908, Seite 6
  4. Der sozialdemokratische Verein für Kiel (sic!), Hamburger Echo, 14.7.1907, Seite 6
  5. Dies könnte, muss aber nicht der 20-jährige Richard Hansen gewesen sein.
  6. Der Ortsverein Kiel des 7. schleswig-holst. Wahlkreises, Hamburger Echo, 2.9.1906, Seite 6
  7. Der sozialdemokratische Verein für Kiel, Hamburger Echo, 25.6.1905, Seite 6. Ab Juli 1905 trug der Verein die Bezeichnung "Ortsverein Kiel des 7. schleswig-holst. Wahlkreises".
  8. 8,0 8,1 Generalversammlung des Sozialdemokratischen Vereins für Kiel, Hamburger Echo, 27.11.1904, Seite 6
  9. In der letzten Mitglieder- bzw. Generalversammlung des Sozialdemokratischen Vereins für Kiel, Hamburger Echo, 14.12.1902, Seite 6
  10. Sozialdemokratischer Verein, Hamburger Echo, 14.12.1901, Seite 3
  11. Sozialdemokratischer Verein, Hamburger Echo, 1.12.1900, Seite 6
  12. Sozialdemokratischer Verein, Hamburger Echo, 2.12.1899, Seite 3
  13. Vorstand wiedergewählt, leider keine Namen angegeben. Vgl. Hamburger Echo, 11.12.1897, S. 2
  14. Brecour S. 58
  15. Brecour S. 58
  16. Brecour S. 58
  17. Brecour S. 58
  18. Brecour S. 58
  19. Ab 1871 spielte Stephan Heinzel eine stetig wachsende Rolle in der organisierten Kieler Arbeiterschaft. Über formelle Vorstandswahlen gibt es bisher jedoch keinen Nachweis.
  20. Social-Demokrat, 8.12.1869