Ortsverein Harrislee: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Ortsverein Harrislee''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Schleswig-Flensburg]]. Er wurde [[1907]] gegründet. Ursprünglich nannte er sich ''Harrisleefeld''. | Der '''Ortsverein Harrislee''' ist eine Gliederung im [[Kreisverband Schleswig-Flensburg]]. Er wurde [[1907]] gegründet. Ursprünglich nannte er sich ''Harrisleefeld''. | ||
==Weimarer Republik== | |||
[[1928]] wurde die [[Arbeitervolkshochschule Harrisleefeld]] als Bildungsstätte für Arbeiter und Angestellte mit einem neu erbauten Schulgebäude und Internat in der Süderstraße in Harrisleefeld eingerichtet. Als [[Amandus Lützen]] an der [[1928]] neu eröffneten [[Arbeitervolkshochschule Harrisleefeld]] eine neue Stelle erhielt (Hausmeister?), engagierte sich seine Frau [[Sophie Lützen]] für die Gründung einer [[ASF|SPD-Frauengruppe]] und eines [[AWO|AWO-Ortsausschusses]] in Harrislee. Dort eröffnete das Ehepaar [[1929]] auch das Café Waldheim in der Hainstraße 1.<ref>[[Harry Henningsen|Henningsen, Harry]]: ''Cafe Waldheim'', in ''[https://www.spd-harrislee.de/wp-content/uploads/sites/1185/2021/02/Infobrief_2015_1.pdf WIR - in Harrislee]'', Juni 2015</ref> | |||
In den 1930er Jahren wurden [[Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold|Reichsbanner-Leute]] in der [[Arbeitervolkshochschule Harrisleefeld|Arbeitervolkshochschule]] untergebracht. Einer von ihnen war [[Julius Zehr]]. Er wurde am [[25. Februar]] [[1933]] von einem SA-Mann namens Gerhard Moltzen erschossen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Weg zu einer SPD-Veranstaltung zur [[Reichstagswahl 1933|Reichstagswahl]] im [[Gewerkschaftshaus Flensburg|Flensburger Gewerkschaftshaus]]. | |||
==Widerstand== | |||
Das Café Waldheim war ein beliebter Treffpunkt für Sozialdemokraten, an dem sie sich noch frei austauschen konnten. Aufgrund des Boykotts durch die Nationalsozialisten lief das Geschäft jedoch wirtschaftlich schlecht, weshalb die Familie Lützen zusätzlich einen Gemischtwarenladen eröffnete, um ihr Einkommen aufzubessern. | |||
Dank seiner Lage in der Nähe der dänischen Grenze entwickelte sich das Café zu einem wichtigen [[Widerstand in der NS-Zeit|Drehkreuz für Flüchtlinge]] aus dem Deutschen Reich auf ihrem Weg nach Dänemark. Es wird berichtet, dass sich über 100 Flüchtlinge vom Café Waldheim aus auf den Weg ins skandinavische Exil gemacht haben. Unter den Sozialdemokraten in Norddeutschland war die Adresse von Lützen gut bekannt. Dieser Fluchtweg wurde beispielsweise von [[Richard Hansen|Richard]] und [[Lisa Hansen]] gewählt, während [[Willy Verdieck]] auf dem Weg dorthin verhaftet wurde. | |||
Im Jahr [[1940]] wurde das Ehepaar Lützen verhaftet. [[Amandus Lützen]] wurde, ebenso wie [[Wilhelm Schmehl]], wegen „Vorbereitung von Hochverrat“ zu achtzehn Monaten Haft verurteilt, während Sophie Lützen zu sechs Monaten Einzelhaft verurteilt wurde. [[1942]] verloren sie die Lizenz für ihre Gaststätte, und [[1943]] mussten sie auch ihren Laden schließen.<ref name="A">Ludwig, Tina: ''[https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/im-zentrum-des-widerstands-id10287641.html Im Zentrum des Widerstands]'', ''Flensburger Tageblatt'', 23.7. 2015</ref> | |||
==Bundesrepublik Deutschland== | |||
Von etwa [[1997]] bis zum März [[2016]] machte die SPD praktische Kulturarbeit vor Ort. Die Veranstaltungsreihe "Kultur-Schuppen in der 'Olen Möhl'" wurde von einem Team von zuletzt knapp 20 Genossinnen und Genossen um [[Wolfgang Potztal]] organisiert. Sie musste eingestellt werden, weil sich keine nächste Generation fand, die sie hätte weiterführen können.<ref>''[https://www.spd-harrislee.de/wp-content/uploads/sites/1185/2021/02/Infobrief_2016_1.pdf WIR - in Harrislee, Ausgabe Januar 2016]''</ref> | Von etwa [[1997]] bis zum März [[2016]] machte die SPD praktische Kulturarbeit vor Ort. Die Veranstaltungsreihe "Kultur-Schuppen in der 'Olen Möhl'" wurde von einem Team von zuletzt knapp 20 Genossinnen und Genossen um [[Wolfgang Potztal]] organisiert. Sie musste eingestellt werden, weil sich keine nächste Generation fand, die sie hätte weiterführen können.<ref>''[https://www.spd-harrislee.de/wp-content/uploads/sites/1185/2021/02/Infobrief_2016_1.pdf WIR - in Harrislee, Ausgabe Januar 2016]''</ref> | ||
Der Ortsverein gibt mindestens seit Juni [[2015]] den Infobrief ''[https://www.spd-harrislee.de/wir-flyer/ WIR - in Harrislee]'' heraus. | Der Ortsverein gibt mindestens seit Juni [[2015]] den Infobrief ''[https://www.spd-harrislee.de/wir-flyer/ WIR - in Harrislee]'' heraus. | ||
Für den Infobrief lieferte [[Harry Henningsen]] (*[[6. Dezember]] [[1936]]) zahlreiche historische Beiträge | Für den Infobrief lieferte [[Harry Henningsen]] (*[[6. Dezember]] [[1936]]) zahlreiche historische Beiträge. Harry Henningsen starb am [[25. August]] [[2019]]. Er war außerdem, wie der Ortsverein schreibt, in seinem Leben Gemeindevertreter und bürgerliches Mitglied, setzte sich für die Jugend, für Sport und Kultur ein. | ||
<blockquote>"Er war für zahlreiche Menschen ein väterlicher Freund und geschätzter Ratgeber. Er hatte auf viele Menschen eine positive Ausstrahlung. Bis zuletzt hat er sich politisch eingebracht." <ref>''[https://www.spd-harrislee.de/wp-content/uploads/sites/1185/2021/02/Infobrief_2019_2.pdf WIR - in Harrislee, Ausgabe 2/2019]''</ref></blockquote> | <blockquote>"Er war für zahlreiche Menschen ein väterlicher Freund und geschätzter Ratgeber. Er hatte auf viele Menschen eine positive Ausstrahlung. Bis zuletzt hat er sich politisch eingebracht." <ref>''[https://www.spd-harrislee.de/wp-content/uploads/sites/1185/2021/02/Infobrief_2019_2.pdf WIR - in Harrislee, Ausgabe 2/2019]''</ref></blockquote> | ||
Seit Anfang [[2021]] gibt es neben dem Infobrief ein neues, internes Format mit dem Namen ''Rote Rohrpost''. Es ist über die [https://www.spd-harrislee.de/ neue Homepage des Ortsvereins] abrufbar. | Seit Anfang [[2021]] gibt es neben dem Infobrief ein neues, internes Format mit dem Namen ''Rote Rohrpost''. Es ist über die [https://www.spd-harrislee.de/ neue Homepage des Ortsvereins] abrufbar. | ||
=== Vorsitz === | ===Vorsitz=== | ||
*[[2025]] - [[Henning Feist]] | |||
*[[1. Oktober|1.10.]][[2021]] - [[Björn Stenbuck]] | *[[1. Oktober|1.10.]][[2021]] - [[Björn Stenbuck]] | ||
*? - [[Björn Stenbuck]] (kommissarisch)<ref>''[https://www.spd-harrislee.de/wp-content/uploads/sites/1185/2021/02/Infobrief_2019_2.pdf WIR - in Harrislee, Ausgabe 2/2019]''</ref> | *? - [[Björn Stenbuck]] (kommissarisch)<ref>''[https://www.spd-harrislee.de/wp-content/uploads/sites/1185/2021/02/Infobrief_2019_2.pdf WIR - in Harrislee, Ausgabe 2/2019]''</ref> | ||
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*um [[2012]] - [[Holger Zschiesche]]<ref>SPD Harrislee auf SPD-NET-SH, 9.7.2012, heute abrufbar unter [https://www.spd-net-sh.de/download/archiv/net-sh_Archiv_2012_2.pdf SPD-NET-SH, Artikelarchiv 2012, 1. Halbjahr ab 06.05. bis 31.12.2012]</ref> | *um [[2012]] - [[Holger Zschiesche]]<ref>SPD Harrislee auf SPD-NET-SH, 9.7.2012, heute abrufbar unter [https://www.spd-net-sh.de/download/archiv/net-sh_Archiv_2012_2.pdf SPD-NET-SH, Artikelarchiv 2012, 1. Halbjahr ab 06.05. bis 31.12.2012]</ref> | ||
=== Kommunalpolitik === | ===Kommunalpolitik=== | ||
In der Gemeindevertretung stellt die SPD nach der [[Kommunalwahl 2018]] 7 von 23 Mitgliedern (mit 8 SSW- und 8 CDU-Mitgliedern). | In der Gemeindevertretung stellt die SPD nach der [[Kommunalwahl 2018]] 7 von 23 Mitgliedern (mit 8 SSW- und 8 CDU-Mitgliedern). | ||
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Bürgermeister war ab [[1948]] ehrenamtlich, vom [[1. Juni]] [[1950]] bis [[1958]] hauptamtlich [[Wilhelm Schmehl]].<ref>Pantléon: ''Harrislee'', S. 446</ref> | Bürgermeister war ab [[1948]] ehrenamtlich, vom [[1. Juni]] [[1950]] bis [[1958]] hauptamtlich [[Wilhelm Schmehl]].<ref>Pantléon: ''Harrislee'', S. 446</ref> | ||
== Literatur == | [[1910]] saßen zwei Sozialdemokraten im Gemeinderat.<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19100810/page/6 Hamburger Echo 10.8.1910, S. 6]</ref> | ||
==Literatur== | |||
*Nielsen, Hans: ''Streifzüge durch mein Leben'' (Flensburg 1994) | *Nielsen, Hans: ''Streifzüge durch mein Leben'' (Flensburg 1994) | ||
*Pantléon, Thomas, Gemeinde Harrislee (Hrsg.): ''Chronik – 650 Jahre Harrislee – 1352–2002'' (Flensburg 2002), ISBN 978-3-932635-27-4 | *Pantléon, Thomas, Gemeinde Harrislee (Hrsg.): ''Chronik – 650 Jahre Harrislee – 1352–2002'' (Flensburg 2002), ISBN 978-3-932635-27-4 | ||
*[[Holger Zschiesche|Zschiesche, Holger]] u.a. (Hrsg.): ''100 Jahre Sozialdemokratischer Ortsverein Harrislee'' (Harrislee 2007) | *[[Holger Zschiesche|Zschiesche, Holger]] u.a. (Hrsg.): ''100 Jahre Sozialdemokratischer Ortsverein Harrislee'' (Harrislee 2007) | ||
== Einzelnachweise == | ==Einzelnachweise== | ||
<references /> | <references /> | ||
Aktuelle Version vom 8. Juli 2025, 19:49 Uhr
Der Ortsverein Harrislee ist eine Gliederung im Kreisverband Schleswig-Flensburg. Er wurde 1907 gegründet. Ursprünglich nannte er sich Harrisleefeld.
Weimarer Republik
1928 wurde die Arbeitervolkshochschule Harrisleefeld als Bildungsstätte für Arbeiter und Angestellte mit einem neu erbauten Schulgebäude und Internat in der Süderstraße in Harrisleefeld eingerichtet. Als Amandus Lützen an der 1928 neu eröffneten Arbeitervolkshochschule Harrisleefeld eine neue Stelle erhielt (Hausmeister?), engagierte sich seine Frau Sophie Lützen für die Gründung einer SPD-Frauengruppe und eines AWO-Ortsausschusses in Harrislee. Dort eröffnete das Ehepaar 1929 auch das Café Waldheim in der Hainstraße 1.[1]
In den 1930er Jahren wurden Reichsbanner-Leute in der Arbeitervolkshochschule untergebracht. Einer von ihnen war Julius Zehr. Er wurde am 25. Februar 1933 von einem SA-Mann namens Gerhard Moltzen erschossen. Der Vorfall ereignete sich auf dem Weg zu einer SPD-Veranstaltung zur Reichstagswahl im Flensburger Gewerkschaftshaus.
Widerstand
Das Café Waldheim war ein beliebter Treffpunkt für Sozialdemokraten, an dem sie sich noch frei austauschen konnten. Aufgrund des Boykotts durch die Nationalsozialisten lief das Geschäft jedoch wirtschaftlich schlecht, weshalb die Familie Lützen zusätzlich einen Gemischtwarenladen eröffnete, um ihr Einkommen aufzubessern.
Dank seiner Lage in der Nähe der dänischen Grenze entwickelte sich das Café zu einem wichtigen Drehkreuz für Flüchtlinge aus dem Deutschen Reich auf ihrem Weg nach Dänemark. Es wird berichtet, dass sich über 100 Flüchtlinge vom Café Waldheim aus auf den Weg ins skandinavische Exil gemacht haben. Unter den Sozialdemokraten in Norddeutschland war die Adresse von Lützen gut bekannt. Dieser Fluchtweg wurde beispielsweise von Richard und Lisa Hansen gewählt, während Willy Verdieck auf dem Weg dorthin verhaftet wurde.
Im Jahr 1940 wurde das Ehepaar Lützen verhaftet. Amandus Lützen wurde, ebenso wie Wilhelm Schmehl, wegen „Vorbereitung von Hochverrat“ zu achtzehn Monaten Haft verurteilt, während Sophie Lützen zu sechs Monaten Einzelhaft verurteilt wurde. 1942 verloren sie die Lizenz für ihre Gaststätte, und 1943 mussten sie auch ihren Laden schließen.[2]
Bundesrepublik Deutschland
Von etwa 1997 bis zum März 2016 machte die SPD praktische Kulturarbeit vor Ort. Die Veranstaltungsreihe "Kultur-Schuppen in der 'Olen Möhl'" wurde von einem Team von zuletzt knapp 20 Genossinnen und Genossen um Wolfgang Potztal organisiert. Sie musste eingestellt werden, weil sich keine nächste Generation fand, die sie hätte weiterführen können.[3]
Der Ortsverein gibt mindestens seit Juni 2015 den Infobrief WIR - in Harrislee heraus.
Für den Infobrief lieferte Harry Henningsen (*6. Dezember 1936) zahlreiche historische Beiträge. Harry Henningsen starb am 25. August 2019. Er war außerdem, wie der Ortsverein schreibt, in seinem Leben Gemeindevertreter und bürgerliches Mitglied, setzte sich für die Jugend, für Sport und Kultur ein.
"Er war für zahlreiche Menschen ein väterlicher Freund und geschätzter Ratgeber. Er hatte auf viele Menschen eine positive Ausstrahlung. Bis zuletzt hat er sich politisch eingebracht." [4]
Seit Anfang 2021 gibt es neben dem Infobrief ein neues, internes Format mit dem Namen Rote Rohrpost. Es ist über die neue Homepage des Ortsvereins abrufbar.
Vorsitz
- 2025 - Henning Feist
- 1.10.2021 - Björn Stenbuck
- ? - Björn Stenbuck (kommissarisch)[5]
- Juni 2015-mind. April 2017 - Stefan Tießen[6]
- um 2012 - Holger Zschiesche[7]
Kommunalpolitik
In der Gemeindevertretung stellt die SPD nach der Kommunalwahl 2018 7 von 23 Mitgliedern (mit 8 SSW- und 8 CDU-Mitgliedern).
In der Kommunalwahl 1970 wurde die SPD stärkste Fraktion im Gemeinderat, was bis dahin der Südschleswigsche Wählerverband gewesen war.[8]
Bürgermeister war ab 1948 ehrenamtlich, vom 1. Juni 1950 bis 1958 hauptamtlich Wilhelm Schmehl.[9]
1910 saßen zwei Sozialdemokraten im Gemeinderat.[10]
Literatur
- Nielsen, Hans: Streifzüge durch mein Leben (Flensburg 1994)
- Pantléon, Thomas, Gemeinde Harrislee (Hrsg.): Chronik – 650 Jahre Harrislee – 1352–2002 (Flensburg 2002), ISBN 978-3-932635-27-4
- Zschiesche, Holger u.a. (Hrsg.): 100 Jahre Sozialdemokratischer Ortsverein Harrislee (Harrislee 2007)
Einzelnachweise
- ↑ Henningsen, Harry: Cafe Waldheim, in WIR - in Harrislee, Juni 2015
- ↑ Ludwig, Tina: Im Zentrum des Widerstands, Flensburger Tageblatt, 23.7. 2015
- ↑ WIR - in Harrislee, Ausgabe Januar 2016
- ↑ WIR - in Harrislee, Ausgabe 2/2019
- ↑ WIR - in Harrislee, Ausgabe 2/2019
- ↑ Lt. Impressum der jeweiligen Ausgabe von WIR - in Harrislee. In der folgenden Ausgabe Oktober 2018 weist das veränderte Impressum keinen Verantwortlichen mehr aus.
- ↑ SPD Harrislee auf SPD-NET-SH, 9.7.2012, heute abrufbar unter SPD-NET-SH, Artikelarchiv 2012, 1. Halbjahr ab 06.05. bis 31.12.2012
- ↑ Nielsen: Streifzüge, S. 210
- ↑ Pantléon: Harrislee, S. 446
- ↑ Hamburger Echo 10.8.1910, S. 6
Ortsvereine: Amt Hürup | Bergenhusen | Böklund | Borgwedel | Busdorf | Dannewerk | Dollerup-Westerholz | Eggebek | Erfde | Fahrdorf | Geltinger Bucht | Glücksburg | Großenwiehe-Lindewitt | Grundhof | Handewitt | Harrislee | Hasselberg | Jagel | Jerrishoe | Jübek | Kappeln | Kappeln-Land (mit Arnis und Rabenkirchen-Faulück) | Kropp | Langballig | Langstedt | Maasholm | Mohrkirch | Munkbrarup | Neuberend (mit Idstedt) | Norderbrarup (mit Scheggerott) | Nübel | Östl. Karrheide-Medelby | Satrup | Schaalby | Schafflund | Schleswig | Schuby | Sieverstedt | Silberstedt | Sörup | Stapel (mit Süderstapel) | Steinfeld-Ulsnis (mit Boren und Ekenis) | Stolk | Struxdorf | Süderbrarup | Taarstedt | Tarp | Tolk | Treia | Wagersrott | Wanderup | Wees | Wohlde
