1890

Aus SPD Geschichtswerkstatt

[[Datei:{{#Setmainimage:Plakat Sozialistengesetz 1890.jpg}}|alternativtext=Plakat zur Beendigung des Sozialistengesetzes, 1890|mini|Plakat zur Beendigung des Sozialistengesetzes, 1890]] Staatsoberhaupt ist Kaiser Wilhelm II. - Regierungschef ist zunächst noch Reichskanzler Otto von Bismarck. Meinungsverschiedenheiten mit dem seit knapp zwei Jahren amtierenden Kaiser Wilhelm II. führen zu seiner Entlassung. Sein Nachfolger wird Leo von Caprivi.

Seit 1878 war das Sozialistengesetz in Kraft, welches jegliche organisierte Tätigkeit der Sozialdemokratie verbietet. Ende September läuft es aus. Auch wenn die Sozialdemokratie nicht mehr verboten ist, gehen die Schikanen gegen ihre Anhänger weiter.

Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP) ändert ihren Namen in "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" (SPD). Vorsitzende werden Alwin Gerisch und Paul Singer.

Großbritannien tritt Helgoland an das Deutsche Kaiserreich ab.

Januar

  • 25. Januar - Reichskanzler Otto von Bismarck scheitert im alten Reichstag damit, das Sozialistengesetz unbegrenzt verlängern zu lassen.

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

  • 30. September - Die Geltung des "Gesetzes gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" (Sozialistengesetz) endet; die Genossen (noch nicht die Genossinnen) können wieder legal politische Arbeit leisten.

Oktober

November

Dezember

Nicht datierte Ereignisse