Wiedergründung der SPD Schleswig-Holstein: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Wiedergründung der SPD Schleswig-Holstein''' fand am [[10. März]] [[1946]] auf dem ersten offiziellen [[Bezirksparteitag 1946, Neumünster|Bezirksparteitag]] nach Ende der | Die '''Wiedergründung der SPD Schleswig-Holstein''' fand am [[10. März]] [[1946]] auf dem ersten offiziellen [[Bezirksparteitag 1946, Neumünster|Bezirksparteitag]] nach Ende der NS-Herrschaft statt. Symbolträchtig wurde sie am [[1. Mai]] [[1946]] von der britischen Militärregierung genehmigt.<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 80</ref> | ||
Die Sozialdemokratie war seit [[1933]] verboten gewesen. Viele Genossinnen und Genossen waren der Idee aber auch während der Nazidiktatur treu geblieben, hatten Parteiinsignien versteckt und | == Ende der NS-Herrschaft == | ||
Die Sozialdemokratie war seit [[1933]] verboten gewesen. Viele Genossinnen und Genossen waren der Idee aber auch während der Nazidiktatur treu geblieben, hatten Parteiinsignien versteckt und nach ihren Möglichkeiten [[:Kategorie:Widerstand|Widerstand]] geleistet, etwa [[Andreas Carlsen]], [[Emma Drewanz]], [[Andreas Gayk|Frieda und Andreas Gayk]] oder [[Gertrud Völcker]]. Führende Sozialdemokraten wurden [[Liste der sozialdemokratischen Todesopfer 1933-1945|von den Nazis ermordet]] - [[Julius Leber]], [[Richard Vosgerau]], [[Willy Verdieck]] oder [[Wilhelm Spiegel]]. Andere waren immer wieder verhaftet und misshandelt worden, hatten mehrere Jahre im KZ verbracht; zu ihnen gehörte der spätere Ministerpräsident [[Hermann Lüdemann]]. Und einigen wie [[Willy Brandt]], [[Franz Osterroth]] oder [[Lisa Hansen|Lisa]] und [[Richard Hansen]] war nur die Flucht ins Ausland geblieben, von wo sie den Widerstand in Deutschland unterstützt hatten. Viele waren im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft geraten, aus der sie schwer beschädigt zurückkehrten. | |||
Das Land | Das Land lag teilweise in Trümmern - gerade Kiel war zum großen Teil zerstört. Die vielen Not leidenden Flüchtlinge, die Schleswig-Holsteins Einwohnerzahl nahezu verdoppelten, verstärkten die Probleme: zu wenig Wohnungen, zu wenig Lebensmittel, zu wenig Schulen - zu wenig von allem. | ||
Trotzdem oder gerade deswegen arbeiteten die Genossinnen und Genossen an der Wiederbelebung der Arbeiterbewegung: Neben der Partei mussten die Gewerkschaften wieder aktiviert werden, die [[Arbeitersport]]vereine, Jugend- und Frauenorganisationen, die [[Arbeiterwohlfahrt]], die [[Naturfreunde]], der [[Arbeiter-Samariter-Bund]]. | Trotzdem oder gerade deswegen arbeiteten die Genossinnen und Genossen an der Wiederbelebung der Arbeiterbewegung: Neben der Partei mussten die Gewerkschaften wieder aktiviert werden, die [[Arbeitersport]]vereine, Jugend- und Frauenorganisationen, die [[Arbeiterwohlfahrt]], die [[Naturfreunde]], der [[Arbeiter-Samariter-Bund]]. | ||
Bereits seit Januar [[1945]] trafen sich alte SPD-Mitglieder in [[Kreisverband Kiel|Kiel]] in so genannten "[[Stubenzirkel|Stubenzirkeln]]", um die Wiedergründung der Partei vorzubereiten. Nachdem am [[5. Mai]] britische Truppen die Stadt erreichten und den Krieg beendeten, gründeten Sozialdemokraten vielerorts im Land Gewerkschaftsausschüsse - "[[Antifa]]s" - mit Gewerkschaftern und Kommunisten. Zur Kieler Antifa gehörten auch die früheren SPD-Funktionäre [[Bruno Diekmann]], [[Theodor Werner]] und [[Karl Ratz]] - Führungspersonen aus der Zeit vor [[1933]] standen allerdings nicht zur Verfügung. Kiel wurde Zentrum für den Wiederaufbau des Landesverbandes.<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998), S. 33</ref> | Bereits seit Januar [[1945]] trafen sich alte SPD-Mitglieder in [[Kreisverband Kiel|Kiel]] in so genannten "[[Stubenzirkel|Stubenzirkeln]]", um die Wiedergründung der Partei vorzubereiten. Nachdem am [[5. Mai]] britische Truppen die Stadt erreichten und den Krieg beendeten, gründeten Sozialdemokraten vielerorts im Land Gewerkschaftsausschüsse - "[[Antifa]]s" - mit Gewerkschaftern und Kommunisten. Zur Kieler Antifa gehörten auch die früheren SPD-Funktionäre [[Bruno Diekmann]], [[Theodor Werner]] und [[Karl Ratz]] - Führungspersonen aus der Zeit vor [[1933]] standen allerdings nicht zur Verfügung. Kiel wurde Zentrum für den Wiederaufbau des Landesverbandes.<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998), S. 33</ref> | ||
== Von unten wächst die Organisation == | == Von unten wächst die Organisation == | ||
Zunächst war | Zunächst war durch die britische Militärregierung politische Betätigung strikt verboten. Oft wurde aber der Aufbau [[Ortsverein|lokaler Parteistrukturen]] geduldet, auch wenn öffentliche Auftritte weiterhin nicht möglich waren. Am [[6. August]] [[1945]] verkündete die Militärregierung eine Lockerung dieser Politik. Zunächst wurden nur lokale Parteigliederungen genehmigt. | ||
Ab dem [[15. September]] [[1945]] erlaubte die britische Militärregierung mit der Verordnung Nr. 12 zur "Bildung von politischen Parteien" die Gründung von [[Kreisverband|Kreisverbänden]] bzw. [[Unterbezirk]]en. Sofort | Ab dem [[15. September]] [[1945]] erlaubte die britische Militärregierung mit der Verordnung Nr. 12 zur "Bildung von politischen Parteien" auch die Gründung von [[Kreisverband|Kreisverbänden]] bzw. [[Unterbezirk]]en. Sofort begannen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im ganzen Land mit der Gründung oder Neugründung von Gliederungen. Binnen vier Monaten waren alle 21 Kreisverbände gegründet. Im im März [[1946]] gab es bereits 315 [[Ortsverein|Ortsvereine]] - 100 mehr als vor [[1933]]! | ||
Die Genossinnen und Genossen im Land nahmen Kontakt nach Kiel auf, in der Erwartung, dass in Kürze auch der Bezirksverband neu gegründet würde. Der spätere SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag [[Wilhelm Käber]] lebte zu dieser Zeit im [[Kreisverband Steinburg|Kreis Steinburg]]. Er schrieb in seinen Erinnerungen: | Die Genossinnen und Genossen im Land nahmen Kontakt nach Kiel auf, in der Erwartung, dass in Kürze auch der Bezirksverband neu gegründet würde. Der spätere SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, [[Wilhelm Käber]], lebte zu dieser Zeit im [[Kreisverband Steinburg|Kreis Steinburg]]. Er schrieb in seinen Erinnerungen: | ||
: "Schon Ende [[1945]] habe ich Fäden nach Kiel gesponnen. dort hatten sich im Sommer die Genossen um [[Wilhelm Kuklinski]] und [[Karl Ratz]] gesammelt und einen provisorischen Bezirksvorstand gebildet, der die Vorbereitungen für den Wiederaufbau der schleswig-holsteinischen Parteiorganisation leistete. Diese Gruppe hatte auch Kontakt nach Hannover aufgenommen, wo [[Kurt Schumacher]] in einer kleinen Wohnung in der Jakobstraße den Wiederaufbau der SPD in den Westzonen vorantrieb. Für meine erste Fahrt nach Kiel braucht ich die Erlaubnis der britischen Behörden, mich von meinem Wohnort zu entfernen und über Nacht wegzubleiben. Der erste der Kieler Gruppe, den ich kennenlernte, war [[Bruno Diekmann]]. Wir verstanden uns sofort. Wir trafen uns im Haus der [[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Volkszeitung]][...] [[Bruno Diekmann]]s Hauptaugenmerk galt zu dieser Zeit dem Wiederaufbau der [[:Kategorie:Gewerkschaft|Gewerkschaften]]. Ich | : "Schon Ende [[1945]] habe ich Fäden nach Kiel gesponnen. dort hatten sich im Sommer die Genossen um [[Wilhelm Kuklinski]] und [[Karl Ratz]] gesammelt und einen provisorischen Bezirksvorstand gebildet, der die Vorbereitungen für den Wiederaufbau der schleswig-holsteinischen Parteiorganisation leistete. Diese Gruppe hatte auch Kontakt nach Hannover aufgenommen, wo [[Kurt Schumacher]] in einer kleinen Wohnung in der Jakobstraße den Wiederaufbau der SPD in den Westzonen vorantrieb. Für meine erste Fahrt nach Kiel braucht ich die Erlaubnis der britischen Behörden, mich von meinem Wohnort zu entfernen und über Nacht wegzubleiben. Der erste der Kieler Gruppe, den ich kennenlernte, war [[Bruno Diekmann]]. Wir verstanden uns sofort. Wir trafen uns im Haus der [[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung|Volkszeitung]][...]. [[Bruno Diekmann]]s Hauptaugenmerk galt zu dieser Zeit dem Wiederaufbau der [[:Kategorie:Gewerkschaft|Gewerkschaften]]. Ich blieb dann in ständiger Verbindung mit ihm ebenso wie mit dem gesamten Bezirksvorstand."<ref>[[Frank Lubowitz|Lubowitz, Frank]]: ''Wilhelm Käber - Regierung und Opposition'' (Kiel 1986), ISBN 3-89029-906-7, S. ?</ref> | ||
Im Frühjahr [[1946]] entstanden die [[Frauen- und Gleichstellungspolitik|Frauengruppen]], die [[Falken]], die [[Arbeiterwohlfahrt]] und die [[Jusos|Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten]]. Auch die [[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung]] und der [[Lübecker Freie Presse|Lübecker | Im Frühjahr [[1946]] entstanden die [[Frauen- und Gleichstellungspolitik|Frauengruppen]], die [[Falken]], die [[Arbeiterwohlfahrt]] und die [[Jusos|Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten]] neu. Auch die ''[[Schleswig-Holsteinische Volkszeitung]]'' und der ''[[Lübecker Freie Presse|Lübecker Volksbote]]'', die der SPD nahe standen, konnten ab April [[1946]] wieder erscheinen.<ref>Schilf, Ulrich / Schulte, Rolf / Weber, Jürgen / Wilke, Uta: ''[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay42.pdf Der Wiederaufbau der SPD nach dem Krieg]'', ''Demokratische Geschichte'' 3(1988), S. 537-558</ref> | ||
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Die Spaltung der Arbeiterbewegung in KPD und SPD | Die Spaltung der Arbeiterbewegung in KPD und SPD während der Weimarer Republik empfanden viele auf beiden Seiten als schädlich. So kam nach Ende der NS-Diktatur schnell die Idee auf, zum Neubeginn eine Einheitsfront zu bilden oder sogar - wie in der sowjetischen Zone geplant - eine Einheitspartei zu gründen. Der [[Zentralausschuss der SPD]] in Berlin forderte dazu auf. In Schleswig-Holstein gab es Befürworter dieser Idee. So gründete sich am [[2. September]] [[1945]] die "[[Kreisverband Neumünster|Arbeiterpartei Neumünster]]" und in der Woche darauf eine weitere in Lübeck.<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 76 f.</ref> Letztlich setzte sich in Schleswig-Holstien die Linie von [[Kurt Schumacher]] und [[Andreas Gayk]] durch, die aufgrund ihrer Erfahrungen vor [[1933]] jegliches Zusammengehen mit den Kommunisten ablehnten. Die SPD wurde ohne die Kommunisten neu gegründet. <ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 60</ref> | ||
== Die Gründung des Bezirksverbandes == | == Die Gründung des Bezirksverbandes == | ||
Die SPD konnte beim Aufbau der Partei an die Erfahrungen aus der Weimarer Zeit anschließen und hatte dadurch einen Vorteil gegenüber CDU und FDP, die sich erst finden mussten, berichtet [[Wilhelm Käber]].<ref>Lubowitz, Frank: ''Wilhelm Käber - Regierung und Opposition'' | Die SPD konnte beim Aufbau der Partei an die Erfahrungen aus der Weimarer Zeit anschließen und hatte dadurch einen Vorteil gegenüber CDU und FDP, die sich erst finden mussten, berichtet [[Wilhelm Käber]].<ref>[[Frank Lubowitz|Lubowitz, Frank]]: ''Wilhelm Käber - Regierung und Opposition'' (Kiel 1986), ISBN: 3-89029-906-7, S. ?</ref> Es existierten bereits 315 [[Ortsverein]]e mit über 35.000 Mitgliedern, 350 Veranstaltungen hatten stattgefunden, bevor der Bezirksverband auf dem ersten offiziellen [[Bezirksparteitag 1946, Neumünster|Bezirksparteitag]] wieder gegründet werden konnte.<ref>Schilf, Ulrich / Schulte, Rolf / Weber, Jürgen / Wilke, Uta: ''[http://www.beirat-fuer-geschichte.de/fileadmin/pdf/band_03/Demokratische_Geschichte_Band_03_Essay42.pdf Der Wiederaufbau der SPD nach dem Krieg]'', in: ''Demokratische Geschichte'' 3(1988), S. 537-558</ref> | ||
Das Entstehen des ersten [[Landesvorstand|Bezirksvorstandes]] lässt sich nicht mehr eindeutig klären. Nach der Erinnerung von [[Theodor Werner]]<ref>Vgl. Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 57 f.</ref> fand nach einer Anfrage der Besatzungsbehörden am [[17. August]] [[1945]] kurzfristig eine Sitzung von sieben führenden Kieler SPD-Mitgliedern statt, die ihm die Leitung des vorläufigen Bezirksvorstandes übertrugen und [[Wilhelm Kuklinski]] als Stellvertreter sowie [[Karl Ratz]] als Stellvertreter und Kassierer benannten. Weitere Mitglieder sind nicht namentlich bekannt. | Das Entstehen des ersten [[Landesvorstand|Bezirksvorstandes]] lässt sich nicht mehr eindeutig klären. Nach der Erinnerung von [[Theodor Werner]]<ref>Vgl. Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 57 f.</ref> fand nach einer Anfrage der Besatzungsbehörden am [[17. August]] [[1945]] kurzfristig eine Sitzung von sieben führenden Kieler SPD-Mitgliedern statt, die ihm die Leitung des vorläufigen Bezirksvorstandes übertrugen und [[Wilhelm Kuklinski]] als Stellvertreter sowie [[Karl Ratz]] als Stellvertreter und Kassierer benannten. Weitere Mitglieder sind nicht namentlich bekannt. | ||
Schon am [[19. August]] tagte der vorläufige Bezirksvorstand erneut und wurde vermutlich um [[Erich Arp]] ([[Ortsverein Elmshorn|Elmshorn]]) und [[Richard Schenck]] (Hamburg) erweitert. Diese beiden waren als einflussreiche Mitstreiter von außerhalb Kiels wichtig, da der vorläufige [[Bezirk]]svorstand noch über | Schon am [[19. August]] tagte der vorläufige Bezirksvorstand erneut und wurde vermutlich um [[Erich Arp]] ([[Ortsverein Elmshorn|Elmshorn]]) und [[Richard Schenck]] (Hamburg) erweitert. Diese beiden waren als einflussreiche Mitstreiter von außerhalb Kiels wichtig, da der vorläufige [[Bezirk]]svorstand bisher noch über begrenzte Akzeptanz bei den sich bildenden [[Ortsverein]]en im Lande verfügte.<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 58</ref> | ||
Spätestens am [[26. August]] berief der vorläufige Bezirksvorstand [[Wilhelm Kuklinski]] zum gleichberechtigten Vorsitzenden, da [[Theodor Werner]] "sich nicht durch besondere Führungsstärke auszeichnete"<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 61</ref>. Im wesentlichen in dieser Konstellation, erweitert u.a. durch [[Paul Dölz]] ([[Ortsverein Tönning|Tönning]]) und [[Andreas Gayk]] als Beisitzer und [[Carl Storbeck]] als Kassierer (beide [[Kreisverband Kiel|Kiel]]) an Stelle von Ratz, widmete sich der vorläufige Bezirksvorstand dem organisatorischen Neuaufbau der SPD im Lande. Unter anderem plante er, den Aufbau der Weimarer Republik, d.h. einen in sechs [[Unterbezirk]]e gegliederten Bezirksverband, wieder anzuwenden.<ref>Schilf u.a.: ''Wiederaufbau'', S. 547</ref> | Spätestens am [[26. August]] berief der vorläufige Bezirksvorstand [[Wilhelm Kuklinski]] zum gleichberechtigten Vorsitzenden, da [[Theodor Werner]] "sich nicht durch besondere Führungsstärke auszeichnete"<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998) S. 61</ref>. Im wesentlichen in dieser Konstellation, erweitert u.a. durch [[Paul Dölz]] ([[Ortsverein Tönning|Tönning]]) und [[Andreas Gayk]] als Beisitzer und [[Carl Storbeck]] als Kassierer (beide [[Kreisverband Kiel|Kiel]]) an Stelle von Ratz, widmete sich der vorläufige Bezirksvorstand dem organisatorischen Neuaufbau der SPD im Lande. Unter anderem plante er, den Aufbau der Weimarer Republik, d.h. einen in sechs [[Unterbezirk]]e gegliederten Bezirksverband, wieder anzuwenden.<ref>Schilf u.a.: ''Wiederaufbau'', S. 547</ref> | ||
Trotz Verbots fand bereits im Oktober [[1945]] ein [[Bezirksparteitag 1945, Kiel|Bezirksparteitag]] statt, | Trotz Verbots fand bereits im Oktober [[1945]] ein [[Bezirksparteitag 1945, Kiel|Bezirksparteitag]] statt, der einen Vorstand wählte und politische sowie organisatorische Beschlüsse fasste. Diese Arbeit wurde von der Militärregierung höchstens geduldet: | ||
: "Am [[11. Dezember|11.12.]][[1945]] unterrichtete [https://de.wikipedia.org/wiki/Noel_Annan,_Baron_Annan Oberstleutnant Annan] von der Kontrollkommission für Deutschland im 'Empire Building', wie das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Kieler Gewerkschaftshaus]] jetzt hieß, 200 eingeladene Persönlichkeiten Schleswig-Holsteins - Parteiführer, | : "Am [[11. Dezember|11.12.]][[1945]] unterrichtete [https://de.wikipedia.org/wiki/Noel_Annan,_Baron_Annan Oberstleutnant Annan] von der Kontrollkommission für Deutschland im 'Empire Building', wie das [[Gewerkschaftshaus Kiel|Kieler Gewerkschaftshaus]] jetzt hieß, 200 eingeladene Persönlichkeiten Schleswig-Holsteins - Parteiführer, Landräte, Bürgermeister usw. - über die Absichten der Militärregierung für die Aktivierung des politischen Lebens der Deutschen, die von unten her zu erfolgen habe. Deshalb hätte man bisher nur Parteigliederungen bis zum Kreisverein zugelassen. [..] Für die SPD erklärt [[Erich Arp]] darauf, daß sie mit den Besatzungsbehörden sachlich zusammenarbeiten werde. Die Partei besäße heute Vertretungen bis ins letzte Dorf. Sie sei über alle Zonen hinweg einheitlich ausgerichtet als die Partei, die die deutsche Einheit repräsentiere. [..] Die SPD fordere die Rückgabe der ihr [[1933]] geraubten Partei- und Gewerkschaftshäuser."<ref>Osterroth, Franz: ''100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick'' (Kiel o. J. [1963])</ref> | ||
Auf dem ersten offiziellen [[Bezirksparteitag 1946, Neumünster|Bezirksparteitag]] im März [[1946]] konnte es dann richtig losgehen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende des [[Ernannter Landtag vom 26.02.-11.11.1946|ernannten Landtages]] [[Wilhelm Kuklinski]] | [[Datei:Raus aus dem Elend.jpg|thumb|right|180px|Wahlplakat "Raus aus dem Elend"]]Auf dem ersten offiziellen [[Bezirksparteitag 1946, Neumünster|Bezirksparteitag]] im März [[1946]] konnte es dann richtig losgehen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende des [[Ernannter Landtag vom 26.02.-11.11.1946|ernannten Landtages]] [[Wilhelm Kuklinski]] wurde zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Der Bezirk bekam die äußeren Grenzen des heutigen Landesverbandes: Nachdem klar wurde, dass der alte Reichtagswahlkreis Lübeck-Mecklenburg nicht wieder eingerichtet werden konnte, wurde [[Kreisverband Lübeck|Lübeck]] Teil von Schleswig-Holstein und damit des SPD-Bezirks Schleswig-Holstein. Nachdem alle 21 Kreisvereine genehmigt und gegründet waren, stellte im April die SPD den Antrag zur Genehmigung des Bezirksverbands. Die Genehmigung wurde am [[1. Mai]] [[1946]] erteilt. Der Aufbau der Partei von unten nach oben war damit in Schleswig-Holstein abgeschlossen.<ref>Martens, Holger: ''SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959'' (Malente 1998), S. 80</ref> | ||
Mit dem Flugblatt | Mit Material wie dem Flugblatt ''[[:Datei:Die_scheu%C3%9Fliche_Politik_-_August_1946.pdf|Die scheußliche Politik]]'' versuchte die Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein, die Bevölkerung vom Sinn der Demokratie und dem Wert der Mitarbeit in der SPD zu überzeugen. | ||
Die größten Aufgaben aber lagen noch vor der SPD: Das Land stand vor "schier unlösbaren Problemen, die uns der völlige Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur hinterlassen hat", wie es in einem Aufruf der SPD im Landtag hieß.<ref>Osterroth, Franz: ''100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick'' (Kiel o. J. [1963])</ref> Das Motto der SPD zur ersten freien [[Landtagswahl 1947]] lautete: "Raus aus dem Elend!" | |||
Die größten Aufgaben aber lagen noch vor der SPD: Das Land stand vor "schier unlösbaren Problemen, die uns der völlige Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur hinterlassen hat" | |||
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Version vom 28. August 2019, 23:13 Uhr
Die Wiedergründung der SPD Schleswig-Holstein fand am 10. März 1946 auf dem ersten offiziellen Bezirksparteitag nach Ende der NS-Herrschaft statt. Symbolträchtig wurde sie am 1. Mai 1946 von der britischen Militärregierung genehmigt.[1]
Ende der NS-Herrschaft
Die Sozialdemokratie war seit 1933 verboten gewesen. Viele Genossinnen und Genossen waren der Idee aber auch während der Nazidiktatur treu geblieben, hatten Parteiinsignien versteckt und nach ihren Möglichkeiten Widerstand geleistet, etwa Andreas Carlsen, Emma Drewanz, Frieda und Andreas Gayk oder Gertrud Völcker. Führende Sozialdemokraten wurden von den Nazis ermordet - Julius Leber, Richard Vosgerau, Willy Verdieck oder Wilhelm Spiegel. Andere waren immer wieder verhaftet und misshandelt worden, hatten mehrere Jahre im KZ verbracht; zu ihnen gehörte der spätere Ministerpräsident Hermann Lüdemann. Und einigen wie Willy Brandt, Franz Osterroth oder Lisa und Richard Hansen war nur die Flucht ins Ausland geblieben, von wo sie den Widerstand in Deutschland unterstützt hatten. Viele waren im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft geraten, aus der sie schwer beschädigt zurückkehrten.
Das Land lag teilweise in Trümmern - gerade Kiel war zum großen Teil zerstört. Die vielen Not leidenden Flüchtlinge, die Schleswig-Holsteins Einwohnerzahl nahezu verdoppelten, verstärkten die Probleme: zu wenig Wohnungen, zu wenig Lebensmittel, zu wenig Schulen - zu wenig von allem.
Trotzdem oder gerade deswegen arbeiteten die Genossinnen und Genossen an der Wiederbelebung der Arbeiterbewegung: Neben der Partei mussten die Gewerkschaften wieder aktiviert werden, die Arbeitersportvereine, Jugend- und Frauenorganisationen, die Arbeiterwohlfahrt, die Naturfreunde, der Arbeiter-Samariter-Bund.
Bereits seit Januar 1945 trafen sich alte SPD-Mitglieder in Kiel in so genannten "Stubenzirkeln", um die Wiedergründung der Partei vorzubereiten. Nachdem am 5. Mai britische Truppen die Stadt erreichten und den Krieg beendeten, gründeten Sozialdemokraten vielerorts im Land Gewerkschaftsausschüsse - "Antifas" - mit Gewerkschaftern und Kommunisten. Zur Kieler Antifa gehörten auch die früheren SPD-Funktionäre Bruno Diekmann, Theodor Werner und Karl Ratz - Führungspersonen aus der Zeit vor 1933 standen allerdings nicht zur Verfügung. Kiel wurde Zentrum für den Wiederaufbau des Landesverbandes.[2]
Von unten wächst die Organisation
Zunächst war durch die britische Militärregierung politische Betätigung strikt verboten. Oft wurde aber der Aufbau lokaler Parteistrukturen geduldet, auch wenn öffentliche Auftritte weiterhin nicht möglich waren. Am 6. August 1945 verkündete die Militärregierung eine Lockerung dieser Politik. Zunächst wurden nur lokale Parteigliederungen genehmigt.
Ab dem 15. September 1945 erlaubte die britische Militärregierung mit der Verordnung Nr. 12 zur "Bildung von politischen Parteien" auch die Gründung von Kreisverbänden bzw. Unterbezirken. Sofort begannen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im ganzen Land mit der Gründung oder Neugründung von Gliederungen. Binnen vier Monaten waren alle 21 Kreisverbände gegründet. Im im März 1946 gab es bereits 315 Ortsvereine - 100 mehr als vor 1933!
Die Genossinnen und Genossen im Land nahmen Kontakt nach Kiel auf, in der Erwartung, dass in Kürze auch der Bezirksverband neu gegründet würde. Der spätere SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Wilhelm Käber, lebte zu dieser Zeit im Kreis Steinburg. Er schrieb in seinen Erinnerungen:
- "Schon Ende 1945 habe ich Fäden nach Kiel gesponnen. dort hatten sich im Sommer die Genossen um Wilhelm Kuklinski und Karl Ratz gesammelt und einen provisorischen Bezirksvorstand gebildet, der die Vorbereitungen für den Wiederaufbau der schleswig-holsteinischen Parteiorganisation leistete. Diese Gruppe hatte auch Kontakt nach Hannover aufgenommen, wo Kurt Schumacher in einer kleinen Wohnung in der Jakobstraße den Wiederaufbau der SPD in den Westzonen vorantrieb. Für meine erste Fahrt nach Kiel braucht ich die Erlaubnis der britischen Behörden, mich von meinem Wohnort zu entfernen und über Nacht wegzubleiben. Der erste der Kieler Gruppe, den ich kennenlernte, war Bruno Diekmann. Wir verstanden uns sofort. Wir trafen uns im Haus der Volkszeitung[...]. Bruno Diekmanns Hauptaugenmerk galt zu dieser Zeit dem Wiederaufbau der Gewerkschaften. Ich blieb dann in ständiger Verbindung mit ihm ebenso wie mit dem gesamten Bezirksvorstand."[3]
Im Frühjahr 1946 entstanden die Frauengruppen, die Falken, die Arbeiterwohlfahrt und die Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten neu. Auch die Schleswig-Holsteinische Volkszeitung und der Lübecker Volksbote, die der SPD nahe standen, konnten ab April 1946 wieder erscheinen.[4]
Einheitspartei oder SPD
→ Hauptartikel: Einheitspartei mit den Kommunisten? Die Spaltung der Arbeiterbewegung in KPD und SPD während der Weimarer Republik empfanden viele auf beiden Seiten als schädlich. So kam nach Ende der NS-Diktatur schnell die Idee auf, zum Neubeginn eine Einheitsfront zu bilden oder sogar - wie in der sowjetischen Zone geplant - eine Einheitspartei zu gründen. Der Zentralausschuss der SPD in Berlin forderte dazu auf. In Schleswig-Holstein gab es Befürworter dieser Idee. So gründete sich am 2. September 1945 die "Arbeiterpartei Neumünster" und in der Woche darauf eine weitere in Lübeck.[5] Letztlich setzte sich in Schleswig-Holstien die Linie von Kurt Schumacher und Andreas Gayk durch, die aufgrund ihrer Erfahrungen vor 1933 jegliches Zusammengehen mit den Kommunisten ablehnten. Die SPD wurde ohne die Kommunisten neu gegründet. [6]
Die Gründung des Bezirksverbandes
Die SPD konnte beim Aufbau der Partei an die Erfahrungen aus der Weimarer Zeit anschließen und hatte dadurch einen Vorteil gegenüber CDU und FDP, die sich erst finden mussten, berichtet Wilhelm Käber.[7] Es existierten bereits 315 Ortsvereine mit über 35.000 Mitgliedern, 350 Veranstaltungen hatten stattgefunden, bevor der Bezirksverband auf dem ersten offiziellen Bezirksparteitag wieder gegründet werden konnte.[8]
Das Entstehen des ersten Bezirksvorstandes lässt sich nicht mehr eindeutig klären. Nach der Erinnerung von Theodor Werner[9] fand nach einer Anfrage der Besatzungsbehörden am 17. August 1945 kurzfristig eine Sitzung von sieben führenden Kieler SPD-Mitgliedern statt, die ihm die Leitung des vorläufigen Bezirksvorstandes übertrugen und Wilhelm Kuklinski als Stellvertreter sowie Karl Ratz als Stellvertreter und Kassierer benannten. Weitere Mitglieder sind nicht namentlich bekannt.
Schon am 19. August tagte der vorläufige Bezirksvorstand erneut und wurde vermutlich um Erich Arp (Elmshorn) und Richard Schenck (Hamburg) erweitert. Diese beiden waren als einflussreiche Mitstreiter von außerhalb Kiels wichtig, da der vorläufige Bezirksvorstand bisher noch über begrenzte Akzeptanz bei den sich bildenden Ortsvereinen im Lande verfügte.[10]
Spätestens am 26. August berief der vorläufige Bezirksvorstand Wilhelm Kuklinski zum gleichberechtigten Vorsitzenden, da Theodor Werner "sich nicht durch besondere Führungsstärke auszeichnete"[11]. Im wesentlichen in dieser Konstellation, erweitert u.a. durch Paul Dölz (Tönning) und Andreas Gayk als Beisitzer und Carl Storbeck als Kassierer (beide Kiel) an Stelle von Ratz, widmete sich der vorläufige Bezirksvorstand dem organisatorischen Neuaufbau der SPD im Lande. Unter anderem plante er, den Aufbau der Weimarer Republik, d.h. einen in sechs Unterbezirke gegliederten Bezirksverband, wieder anzuwenden.[12]
Trotz Verbots fand bereits im Oktober 1945 ein Bezirksparteitag statt, der einen Vorstand wählte und politische sowie organisatorische Beschlüsse fasste. Diese Arbeit wurde von der Militärregierung höchstens geduldet:
- "Am 11.12.1945 unterrichtete Oberstleutnant Annan von der Kontrollkommission für Deutschland im 'Empire Building', wie das Kieler Gewerkschaftshaus jetzt hieß, 200 eingeladene Persönlichkeiten Schleswig-Holsteins - Parteiführer, Landräte, Bürgermeister usw. - über die Absichten der Militärregierung für die Aktivierung des politischen Lebens der Deutschen, die von unten her zu erfolgen habe. Deshalb hätte man bisher nur Parteigliederungen bis zum Kreisverein zugelassen. [..] Für die SPD erklärt Erich Arp darauf, daß sie mit den Besatzungsbehörden sachlich zusammenarbeiten werde. Die Partei besäße heute Vertretungen bis ins letzte Dorf. Sie sei über alle Zonen hinweg einheitlich ausgerichtet als die Partei, die die deutsche Einheit repräsentiere. [..] Die SPD fordere die Rückgabe der ihr 1933 geraubten Partei- und Gewerkschaftshäuser."[13]

Auf dem ersten offiziellen Bezirksparteitag im März 1946 konnte es dann richtig losgehen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende des ernannten Landtages Wilhelm Kuklinski wurde zum Bezirksvorsitzenden gewählt. Der Bezirk bekam die äußeren Grenzen des heutigen Landesverbandes: Nachdem klar wurde, dass der alte Reichtagswahlkreis Lübeck-Mecklenburg nicht wieder eingerichtet werden konnte, wurde Lübeck Teil von Schleswig-Holstein und damit des SPD-Bezirks Schleswig-Holstein. Nachdem alle 21 Kreisvereine genehmigt und gegründet waren, stellte im April die SPD den Antrag zur Genehmigung des Bezirksverbands. Die Genehmigung wurde am 1. Mai 1946 erteilt. Der Aufbau der Partei von unten nach oben war damit in Schleswig-Holstein abgeschlossen.[14]
Mit Material wie dem Flugblatt Die scheußliche Politik versuchte die Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein, die Bevölkerung vom Sinn der Demokratie und dem Wert der Mitarbeit in der SPD zu überzeugen.
Die größten Aufgaben aber lagen noch vor der SPD: Das Land stand vor "schier unlösbaren Problemen, die uns der völlige Zusammenbruch der nationalsozialistischen Diktatur hinterlassen hat", wie es in einem Aufruf der SPD im Landtag hieß.[15] Das Motto der SPD zur ersten freien Landtagswahl 1947 lautete: "Raus aus dem Elend!"
Quellen
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998) S. 80
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998), S. 33
- ↑ Lubowitz, Frank: Wilhelm Käber - Regierung und Opposition (Kiel 1986), ISBN 3-89029-906-7, S. ?
- ↑ Schilf, Ulrich / Schulte, Rolf / Weber, Jürgen / Wilke, Uta: Der Wiederaufbau der SPD nach dem Krieg, Demokratische Geschichte 3(1988), S. 537-558
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998) S. 76 f.
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998) S. 60
- ↑ Lubowitz, Frank: Wilhelm Käber - Regierung und Opposition (Kiel 1986), ISBN: 3-89029-906-7, S. ?
- ↑ Schilf, Ulrich / Schulte, Rolf / Weber, Jürgen / Wilke, Uta: Der Wiederaufbau der SPD nach dem Krieg, in: Demokratische Geschichte 3(1988), S. 537-558
- ↑ Vgl. Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998) S. 57 f.
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998) S. 58
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998) S. 61
- ↑ Schilf u.a.: Wiederaufbau, S. 547
- ↑ Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963])
- ↑ Martens, Holger: SPD in Schleswig-Holstein 1945-1959 (Malente 1998), S. 80
- ↑ Osterroth, Franz: 100 Jahre Sozialdemokratie in Schleswig-Holstein. Ein geschichtlicher Überblick (Kiel o. J. [1963])
