Ortsverein Osterrönfeld: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Ortsverein Osterrönfeld''' ist eine Gliederung des [[Kreisverband Rendsburg-Eckernförde|Kreisverbandes Rendsburg-Eckernförde]]. Er wurde [[1961]] gegründet.
Der '''Ortsverein Osterrönfeld''' ist eine Gliederung des [[Kreisverband Rendsburg-Eckernförde|Kreisverbandes Rendsburg-Eckernförde]]. Er wurde [[1961]] neu gegründet, muss aber auch schon in der Weimarer Republik bestanden haben.  
 
Anfang [[1928]] beschlossen die Ortsvereine [[Ortsverein Rendsburg|Rendsburg]], [[Ortsverein Büdelsdorf|Büdelsdorf]], [[Ortsverein Fockbek|Fockbek]], [[Ortsverein Westerrönfeld|Westerrönfeld]], [[Ortsverein Osterrönfeld|Osterrönfeld]] und [[Ortsverein Schacht-Audorf|Schacht-Audorf]] sich zum Ortsverein Groß-Rendsburg zusammenzuschließen. Sie strebten auch nach der Vereinigung der Gemeinden zu einer großen Stadt. Federführend in dieser Sache war [[Heinrich Jacobs]].<ref>[https://resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1754726119_19280116/page/6 Hamburger Echo 16.1.1928, S. 6/7]</ref>


== Die HIAG und Osterrönfeld ==
== Die HIAG und Osterrönfeld ==

Aktuelle Version vom 2. März 2026, 20:50 Uhr

Der Ortsverein Osterrönfeld ist eine Gliederung des Kreisverbandes Rendsburg-Eckernförde. Er wurde 1961 neu gegründet, muss aber auch schon in der Weimarer Republik bestanden haben.

Anfang 1928 beschlossen die Ortsvereine Rendsburg, Büdelsdorf, Fockbek, Westerrönfeld, Osterrönfeld und Schacht-Audorf sich zum Ortsverein Groß-Rendsburg zusammenzuschließen. Sie strebten auch nach der Vereinigung der Gemeinden zu einer großen Stadt. Federführend in dieser Sache war Heinrich Jacobs.[1]

Die HIAG und Osterrönfeld

Zum Konflikt mit Rendsburg kam es, als die Stadt nach Protesten das jährliche Treffen der "Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS" (HIAG) auf das Messegelände südlich des Kanals verlegte - das zur Gemeinde Osterrönfeld gehörte. Der Genosse Schiller, SPD-Gemeindevertreter und Vorsitzender des Kreisverbandes Rendsburg, beschwerte sich, dass die Rendsburger das Gelände nur für die Kreisstadt beanspruchten, wenn es dem Ruf dienlich sei.[2] Diese Kritik wies die Rendsburger Stadtvertretung mit den Stimmen der SPD zurück. Die Lage beruhigte sich ab 1968, weil die HIAG ihre Treffen nach Husum verlegte, wo sie offenbar wenig öffentliches Interesse erregten.[3]

Einzelnachweise

  1. Hamburger Echo 16.1.1928, S. 6/7
  2. Neugebauer, Günter: Die regelmäßigen Treffen der Angehörigen der Waffen-SS in Rendsburg und ihre bundesweite Wirkung. In: Rendsburger Jahrbuch 2020, S. 177
  3. Neugebauer, Günter: Die regelmäßigen Treffen der Angehörigen der Waffen-SS in Rendsburg und ihre bundesweite Wirkung. In: Rendsburger Jahrbuch 2020, S. 177