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*[[15. Februar]] - Der [[Ortsverein Grönwohld|OV Grönwohld]] wird mit 80 Mitgliedern gegründet.
*[[15. Februar]] - Der [[Ortsverein Grönwohld|OV Grönwohld]] wird mit 80 Mitgliedern gegründet.
*[[19. Februar]] - [[Luise Zietz]] ([[USPD]]) spricht als zweite Frau überhaupt - nach [[Marie Juchacz]] - in einem deutschen Parlament, der Nationalversammlung.
*[[19. Februar]] - [[Luise Zietz]] ([[USPD]]) spricht als zweite Frau überhaupt - nach [[Marie Juchacz]] - in einem deutschen Parlament, der Nationalversammlung.
*[[19. Februar]] - In [[Ortsverein Henstedt-Ulzburg|Henstedt]] gründet sich ein Sozialdemokratischer Verein.
*[[23. Februar]] - Wahl zum Oldenburgischen Landtag und damit im [[Fürstentum Lübeck|Landesteil Lübeck]]. Die SPD erreicht 33,44 % und wird damit stärkste Kraft.
*[[23. Februar]] - Wahl zum Oldenburgischen Landtag und damit im [[Fürstentum Lübeck|Landesteil Lübeck]]. Die SPD erreicht 33,44 % und wird damit stärkste Kraft.


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*[[25. März]] - Eine Koalition aus [[MSPD]], Zentrum und DDP unter Ministerpräsident [[Paul Hirsch]] ([[MSPD]]) übernimmt die Regierung im Freistaat Preußen, zu dem die Provinz Schleswig-Holstein gehört.
*[[25. März]] - Eine Koalition aus [[MSPD]], Zentrum und DDP unter Ministerpräsident [[Paul Hirsch]] ([[MSPD]]) übernimmt die Regierung im Freistaat Preußen, zu dem die Provinz Schleswig-Holstein gehört.
*[[31. März]] - Die [[Bürgerschaftsfraktionen in Lübeck (1918-1933)|Lübecker Bürgerschaft]] wählt auf Grund der neuen Verfassung neue Senatoren, darunter [[Albert Henze]], [[Paul Hoff]], [[Paul Löwigt]] und [[Fritz Mehrlein]], in den fünfköpfigen Senat der Stadt. [[Albert Henze]] gibt sein Amt als hauptamtlicher Geschäftsführer des [[Konsumverein Lübeck|Lübecker Konsum]] auf.
*[[31. März]] - Die [[Bürgerschaftsfraktionen in Lübeck (1918-1933)|Lübecker Bürgerschaft]] wählt auf Grund der neuen Verfassung neue Senatoren, darunter [[Albert Henze]], [[Paul Hoff]], [[Paul Löwigt]] und [[Fritz Mehrlein]], in den fünfköpfigen Senat der Stadt. [[Albert Henze]] gibt sein Amt als hauptamtlicher Geschäftsführer des [[Konsumverein Lübeck|Lübecker Konsum]] auf.
*[[31. März]] - Der [[Ortsverein Sonderburg|Sozialdemokratische Verein Sonderburg]] zählt 406 überwiegend deutsche Mitglieder, darunter 88 Frauen. Führendes Mitglied ist zu dieser Zeit der Maurer [[Richard Hempel]].


==April==
==April==
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*[[Louis Biester]] zieht nach [[Ortsverein Hoisbüttel|Hoisbüttel]] und wird in der SPD aktiv.
*[[Louis Biester]] zieht nach [[Ortsverein Hoisbüttel|Hoisbüttel]] und wird in der SPD aktiv.
*[[Paul Bugdahn]] übernimmt den Vorsitz der [[Ortsverein Altona|Altonaer SPD]].
*[[Paul Bugdahn]] übernimmt den Vorsitz der [[Ortsverein Altona|Altonaer SPD]].
*[[Ernst Busch]] wechselt zur [[USPD]].
*[[Otto Eggerstedt]] wird zum Vorsitzenden des [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel|Sozialdemokratischen Vereins Groß-Kiel]] gewählt.
*[[Otto Eggerstedt]] wird zum Vorsitzenden des [[Sozialdemokratischer Verein Groß-Kiel|Sozialdemokratischen Vereins Groß-Kiel]] gewählt.
*[[Otto Friedrich]] übernimmt nach 15 Jahren erneut die Chefredaktion des ''[[Lübecker Volksbote|Lübecker Volksboten]]''; [[Theodor Schwartz]] geht als dessen Geschäftsführer in den Ruhestand, [[Johannes Stelling]] scheidet als Redakteur aus.
*[[Otto Friedrich]] übernimmt nach 15 Jahren erneut die Chefredaktion des ''[[Lübecker Volksbote|Lübecker Volksboten]]''; [[Theodor Schwartz]] geht als dessen Geschäftsführer in den Ruhestand, [[Johannes Stelling]] scheidet als Redakteur aus.

Aktuelle Version vom 30. Januar 2026, 17:41 Uhr

Deutschland ist Republik und wird vom SPD-geführten Rat der Volksbeauftragten mit Friedrich Ebert an der Spitze regiert. Später wird Friedrich Ebert Reichspräsident, Philipp Scheidemann Ministerpräsident des Deutschen Reiches.

Oberpräsident Heinrich Kürbis

SPD-Vorsitzende sind zusammen Friedrich Ebert und Philipp Scheidemann; sie werden im Juni von Hermann Müller und Otto Wels abgelöst. In Schleswig-Holstein wird Heinrich Kürbis im März kommissarischer Oberpräsident. Den Vorsitz des SPD-Bezirks gibt er im Januar "provisorisch" an Carl F. Alps ab. Diesen löst schon im Juli Rudolf Hackelberg ab, der auch zum Bezirkssekretär gewählt wird.

Im Januar erheben sich im kurzlebigen Spartakusaufstand weit links stehende Kräfte gegen die Regierung. Gleichzeitig finden die Wahl zur Nationalversammlung und die Wahl zur verfassunggebenden preußischen Landesversammlung statt.

Der neue preußische Innenminister Wolfgang Heine beginnt, die konservative Verwaltung allmählich zu verändern, indem er Schlüsselpositionen sozialdemokratisch besetzt, in Schleswig-Holstein etwa die Ämter des Oberpräsidenten, des Polizeipräsidenten von Kiel oder von Landräten.

Nach Jahrzehnten, in denen die herrschenden Konservativen die SPD in machtloser Opposition gehalten haben, verfügt die Partei jetzt über viele Hebel der Macht und muss beweisen, dass sie diese erfolgreich und zum Nutzen des ganzen Volkes bedienen kann. Karl Frohme mahnt auf dem Bezirksparteitag in Kiel:

"Wir haben jetzt eine historische Feuerprobe zu bestehen, eine neue Staats- und Gesellschaftsordnung aufzubauen."

Am 14. August tritt die Weimarer Verfassung in Kraft.

Januar

Februar

März

April

Maifeier 1919 der Kieler Arbeiterjugend

Mai

  • 1. Mai - Auf dem Marktplatz (später Probsteier Platz) in Dietrichsdorf wird die Fahne des Ortsvereins Neumühlen-Dietrichsdorf der USPD geweiht.
  • 1. Mai - In Kiel kommt die Kieler Arbeiter-Jugend am Maifeiertag zu einer Kundgebung auf dem Alten Markt zusammen.
  • 2. Mai - Mitglieder der Freien Turnerschaft gründen eine Wassersportabteilung - einen Segel- und Ruderverein für Arbeiter.
  • 19. Mai - Der gewählte Reichspräsident Friedrich Ebert reist nach Haffkrug, um ein Kinderheim der Hamburger "Pro"-Stiftung zu besichtigen. Dabei entsteht ein Foto von ihm in Badehose, das eine ungeheure Verleumdungskampagne in der konservativen Presse zur Folge hat.
  • 24. Mai - Die SPD Eichede wird gegründet.

Juni

Juli

August

September

  • Gustav Niendorf wird zum kommissarischen Landrat des Kreises Pinneberg ernannt.
  • Der Ortsverein Eckernförde fordert laut Chronik den Genossen Scharfenberg auf, das für die USPD erworbene Reichstagsmandat zurückzugeben, da er jetzt Kommunist sei. Ein Abgeordneter dieses Namens ist allerdings für den Reichstag nicht aufgeführt.

Oktober

November

Dezember

Nicht datiert